Afrika

Sudan: Eine Geschichte von Blut und Öl in Afrika

Von Ann Talbot, 19. Januar 2011

Das Unabhängigkeitsreferendum im Südsudan wurde von den Medien schon gefeiert, ehe die Abstimmung am letzten Wochenende zum Abschluss kam.

Der Massenaufstand in Tunesien und die Perspektive der Permanenten Revolution

Von der Redaktion der World Socialist Web Site, 18. Januar 2011

Nach Jahrzehnten der Unterdrückung des Klassenkampfs signalisieren die Massenproteste in Tunesien den Anbruch einer neuen Ära revolutionärer Aufstände. Die wichtigste Frage ist jetzt der Aufbau einer revolutionären Führung.

Tunesien:

Herrschende Elite verspricht nationale Regierung und setzt Militärherrschaft durch

Von Chris Marsden, 18. Januar 2011

Die regierende Elite Tunesiens versucht nach dem Aufstand der Bevölkerung, der den Präsidenten Zine El Abidine Ben gezwungen hat, nach Saudi Arabien zu fliehen, ihre Herrschaft durch das Militär zu sichern.

Soziale Konflikte im Maghreb haben internationale Bedeutung

Von Ann Talbot, 15. Januar 2011

Die andauernden Proteste in Tunesien und Algerien drohen sich über den ganzen Maghreb auszubreiten und sogar den Nahen Osten zu erfassen, wo die gleiche Armut und Unsicherheit herrscht.

In Ägypten wächst die Furcht vor Massenprotesten

Von Johannes Stern, 15. Januar 2011

In Ägypten ist die Wut der armen Bevölkerung mindestens genauso groß wie die Furcht der arabischen und westlichen Regierungen vor Massenprotesten in weiteren Ländern der Region.

Tunesien

Regierung verhängt Ausgangssperre in der Hauptstadt

Von Tom Eley, 14. Januar 2011

Die tunesische Regierung verhängte am Donnerstag in der Hauptstadt Tunis und ihren Vorstädten eine totale Ausgangssperre von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Sie reagiert damit auf Unruhen und Demonstrationen gegen die hohe Arbeitslosigkeit, die Korruption der Regierung und steigende Preise.

Unruhen erschüttern Tunesien und Algerien

Von Alex Lantier, 13. Januar 2011

Massenproteste gegen soziale Ungleichheit, Lebensmittelpreise und Unterdrückung breiteten sich letzte Woche von Tunesien nach Algerien aus

Großmachtrivalitäten hinter Unabhängigkeitsreferendum im Sudan

Von Jean Shaoul, 11. Januar 2011

Bei dem Referundum ab Sonntag im Süden des Sudan über die Abspaltung vom Norden wird eine große Mehrheit für die Lostrennung erwartet.

Militärintervention in der Elfenbeinküste?

Von Ann Talbot, 7. Januar 2011

Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten verstärken nach der umstrittenen Präsidentenwahl ihre Drohung mit einer Militärintervention in der westafrikanischen Elfenbeinküste.

Unsicherheit in Ägypten nach Bombenanschlag auf koptische Kirche

Von Jean Shaoul, 5. Januar 2011

Einem Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria, wo mehr als 1.000 Menschen eine Silvestermesse besuchten, fielen 21 bis 25 Menschen zum Opfer. Mindestens 97 wurden verletzt.

WikiLeaks und Ägypten

Das Mubarak-Regime als Handlanger der US-Imperialismus

Von Johannes Stern, 4. Januar 2011

Auf der Internetplattform WikiLeaks wurden in den letzten Wochen geheime Dokumente veröffentlicht, die ein Licht auf die kriminelle Zusammenarbeit zwischen dem US-Imperialismus und dem ägyptischen Mubarak-Regime werfen.

Generalstreik in der Elfenbeinküste kündigt ausländische Intervention an

Von Ann Talbot, 29. Dezember 2010

Generalstreik in der Elfenbeinküste kündigt ausländische Intervention an

Ägypten: Gewalt und Fälschungen prägen auch zweite Runde der Parlamentswahl

Von Johannes Stern, 10. Dezember 2010

Ägyptische Oppositionspolitiker fürchten eine „Revolution der Hungrigen“, falls Mubaraks Nationaldemokratische Partei ihre Alleinherrschaft nicht lockert.

Ägyptische Parlamentswahlen geprägt von staatlicher Gewalt und Wahlfälschung

Von Johannes Stern, 2. Dezember 2010

Die regierende Nationaldemokratische Partei (NDP) des ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak gewann bei der Wahl vom Sonntag nahezu alle Sitze.

Ägyptische Parlamentswahlen inmitten staatlicher Repression

Von Johannes Stern, 27. November 2010

Das Hochfahren des Sicherheitsapparats vor den ägyptischen Parlamentswahlen ist eine Vorbereitung auf soziale Unruhen, die jederzeit wieder aufflammen können.

Parlamentswahlen in Ägypten

Repression gegen Opposition nimmt zu

Von Johannes Stern, 17. November 2010

Zwei Wochen vor der ersten Runde der Parlamentswahlen am 28. November hat die Repression des Mubarak-Regimes gegen die Opposition und regierungskritische Medien einen neuen Höhepunkt erreicht.

Ägyptische Opposition beschließt Wahlteilnahme

Von Johannes Stern, 20. Oktober 2010

Die offiziellen ägyptischen Oppositionsparteien haben den Aufruf des ehemaligen IAEO-Generaldirektors Mohamed el Baradei ignoriert, die Parlamentswahlen im November zu boykottieren.

Die internationalen Lehren aus dem Streik im öffentlichen Dienst in Südafrika

Von Ann Talbot, 14. September 2010

Auf einer Versammlung in Johannisburg, Südafrika, wurden Gewerkschaftsführer hinausgeworfen, als sie streikenden Angestellten des öffentlichen Dienstes mitteilten, dass ihr dreiwöchiger Ausstand zu Ende sei.

Streitigkeiten in Ägyptens herrschender Elite

Von Johannes Stern, 9. September 2010

Innerhalb der ägyptischen Regierungspartei ist ein heftiger Kampf um die Nachfolge des kranken Präsidenten Hosni Mubarak entbrannt.

Südafrika: Klassenkämpfe brechen offen aus

Von Ann Talbot, 28. August 2010

Der Streik von 1,3 Millionen Arbeitern und Angestellten des öffentlichen Dienstes in Südafrika stellt eine bedeutende Eskalation des internationalen Klassenkampfes als Reaktion auf die globale Rezession und die Sparmaßnahmen der Regierungen in aller Welt dar.

Die Fußballweltmeisterschaft und Südafrika

Von Ann Talbot, 30. Juni 2010

Fußball und schmutzige Slums sind einander nicht fremd. Viele barfüßige Kinder, die das Spiel auf staubigen Plätzen spielen, sehen in ihren Fähigkeiten, mit dem Ball umzugehen, die Chance, der Armut zu entkommen. Für viele andere, die nur zuschauen, ist das Spiel eine kurze Ablenkung von den täglichen Strapazen und Enttäuschungen ihres Lebens.

Militärputsch in Niger

Von Barry Mason, 2. März 2010

In dem westafrikanischen Staat Niger haben die Militärs einen Putsch durchgeführt und den Präsidenten Mamadou Tandja abgesetzt.

Südafrika 20 Jahre nach Mandelas Freilassung

Von Ann Talbot, 19. Februar 2010

Vor 20 Jahren kam Nelson Mandela aus dem Victor-Verster-Gefängnis frei. Seine Freilassung am 2. Februar 1990 kündigte das Ende des Apartheid-Systems an. Zwei Jahrzehnte später ist Südafrika immer noch eine der ungleichsten Gesellschaften der Welt

Obama im Dienste des Neokolonialismus in Afrika

Von Ann Talbot, 17. Juli 2009

Barack Obama überbrachte bei seinem Besuch in Ghana eine kompromisslose Botschaft: Hilfe werde nur bekommen, wer sich den Interessen der amerikanischen Regierung und Konzerne füge.

Südafrika:

Präsident Zumas neue Regierung nach dem Geschmack von Investoren

Von Chris Talbot, 21. Mai 2009

Nach seiner Vereidigung als Präsident Südafrikas stellte Jacob Zuma in der vergangenen Woche ein Kabinett zusammen, das weitgehend den Vorstellungen der nationalen und internationalen Unternehmens- und Finanzwelt entspricht.

Obama und die Piraten: Verherrlichung staatlicher Gewalt

Von Bill Van Auken, 17. April 2009

Die Beendigung der Geiselkrise im Indischen Ozean mit der Erschießung dreier jugendlicher Piraten war eine kalkulierte politische Entscheidung der Obama-Regierung. Sie wird von den Medien kritiklos gefeiert.

Obama-Regierung beendet Konfrontation mit somalischen Piraten mit tödlicher Gewalt

Von Joe Kishore, 14. April 2009

Die Geiselnahme im Indischen Ozean wurde von der Obama-Regierung bereitwillig genutzt, die amerikanische Militärmacht zu produzieren und Obamas Bereitschaft zu demonstrieren, militärische Gewalt einzusetzen.

Sudans Präsident Baschir wegen Kriegsverbrechen angeklagt

Von Tom Eley, 11. März 2009

Der sudanesische Präsidenten Baschir soll sich vor dem Internationalen Strafgericht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Die USA und andere Großmächte verfolgen dabei eigene strategische Interessen.

Marineeinheiten vor Somalia werden verstärkt

Von Brian Smith und Chris Talbot, 4. Dezember 2008

Die zunehmende Militarisierung der ölreichen Gegend ist eine große Gefahr für die Völker der Region und der ganzen Welt. Gegenwärtig operieren vor der Küste Somalias Kriegsschiffe aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Malaysia, Russland und den Vereinigten Staaten

Der Krieg im Kongo und der Kampf um Bodenschätze

Von Ann Talbot, 18. November 2008

Nachdem die Rivalitäten zwischen den Großmächten und ihren lokalen Vertretern in der an Bodenschätzen reichen kongolesischen Provinz Kivu eskaliert sind, befinden sich Schätzungen zufolge eine Viertelmillion Menschen auf der Flucht.

Abkommen zur Machtteilung in Simbabwe unterzeichnet

Von Ann Talbot, 27. September 2008

Am 25. September 2008 protestierten etwa 130.000 Demonstranten am Brandenburger Tor in Berlin gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung.

Simbabwe: Tsvangirais Rückzug aus der Wahl

Großbritannien und USA wollen Regimewechsel

Von Ann Talbot, 3. Juli 2008

Morgan Tsvangirai, der Führer der oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) in Simbabwe, hat seinem Rückzug aus der Präsidentschaftswahl den Ruf nach einer Militärintervention zum Sturz Robert Mugabes folgen lassen.

Simbabwe

Mugabe-Regierung reagiert mit Unterdrückung auf Massenopposition

Von Ann Talbot, 15. April 2008

Präsident Robert Mugabe hat in Simbabwe eine Welle der Repression entfesselt. Er hofft, sich trotz Massenopposition in den Städten und auf dem Land an der Macht halten zu können. Seine regierende ZANU-PF Partei hat die Parlamentswahl verloren und auch Mugabe selbst hat bei der Präsidentschaftswahl nicht die Mehrheit gewonnen.

Wahlkrise in Simbabwe: Eine imperialistische Intervention droht

Von Ann Talbot, 9. April 2008

Die britische und die amerikanische Regierung arbeiten am Übergang zu einem Regime, dass transnationalen Investitionen gegenüber offener eingestellt ist, die Ausbeutung der Reichtümer Simbabwes erleichtert und die gut ausgebildete, englisch sprechende Arbeiterklasse des Landes der Ausbeutung preisgibt

Kenia: Gewalttätige Ausschreitungen nach Präsidentschaftswahl

Von Chris Talbot, 4. Januar 2008

Mindestens 300 Menschen sind seit der Präsidentschaftswahl in Kenia am 27. Dezember bei gewalttätigen Ausschreitungen ums Leben gekommen. Zehntausende sind aus Furcht vor weiteren Angriffen aus ihren Wohnungen geflohen. Amtsinhaber Mwai Kibaki erklärte sich zum Wahlsieger und wurde am 30. Dezember in aller Eile vereidigt, nachdem die Wahlkommission ihn zum Sieger ausgerufen hatte. Er behauptete, er habe 46,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, gegenüber 44,3 Prozent für den Oppositionskandidaten Raila Odinga. Aber Kibakis knapper Vorsprung von nur 230.000 Stimmen bei fast neun Millionen abgegebenen Stimmzetteln wurde von der Opposition umgehend in Frage gestellt, und sie erhob den Vorwurf der Wahlfälschung.

Südafrika: Scharfe soziale Spannungen verursachen Konflikte im ANC

Von Chris Talbot, 3. Januar 2008

Der Sieg Jacob Zumas über den bisherigen Präsidenten Südafrikas, Thabo Mbeki, bei der Wahl des Vorsitzenden des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), ist Ausdruck der wachsenden sozialen Spannungen in diesem Land. Aber weder Mbekis noch Zumas Fraktion haben eine Antwort auf die Probleme der großen Bevölkerungsmehrheit.

Wahlen in Marokko decken tiefe Kluft zwischen Regierung und Bevölkerung auf

Von Francis Dubois, 27. Oktober 2007

Trotz massiver Wahlenthaltung und einem knappen Wahlsieg der gemäßigt islamistischen Partei hat man sich offenbar durchgerungen, die Mitte-Rechts-Koalition, die seit 2002 Marokko regiert, mit geringen Änderungen beizubehalten.

Geopolitische Interessen hinter der Darfur-Intervention der UNO

Von Chris Talbot, 15. August 2007

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einstimmig beschlossen, eine gemeinsame Truppe der UNO und der Afrikanischen Union (AU) in die Region Darfur im Sudan zu entsenden. Die vorgesehenen 20.000 Soldaten, zu denen auch die bereits in Darfur anwesenden 7.000 Soldaten der AU und 6.000 Polizisten zählen werden, sollen die weltweit größte Friedenstruppe bilden. Sie sollen nach Kapitel 7 der UN-Charta stationiert werden, was ihnen den Einsatz militärischer Gewalt erlaubt, um Zivilisten und Hilfspersonal zu schützen. Die ersten Truppenkontingente sollen schon im Oktober eintreffen, aber die Gesamtstärke wird vermutlich erst nach längerer Zeit erreicht.

Washington unterstützt die Invasion Äthiopiens in Somalia

Von Ann Talbot, 30. Dezember 2006

Äthiopien führt einen Stellvertreterkrieg für die Vereinigten Staaten.

Stichwahlen im Kongo

Kabila stützt sich auf ausländische Truppen

Von Kurt Wagner, 24. August 2006

Zwei Wochen nach Schließung der Wahllokale stand bereits fest, dass die Wahl im Kongo von Manipulationen überschattet wurde.

"Live 8" - ein politischer Betrug zugunsten des Imperialismus

Von der Socialist Equality Party (Großbritannien), 12. Juli 2005

Die Live 8-Veranstaltungen, die im Zentrum der Kampagne "Lasst die Armut Geschichte werden" stehen, sind ein politischer Betrug an all jenen, die aufrichtig die schreckliche Situation der Armen in Afrika überwinden wollen. Die Organisatoren und Sprecher versuchen nicht nur, dem britischen Premierminister Tony Blair und dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush ein humanitäres Gesicht zu verleihen, sondern auch die Pläne der imperialistischen Mächte für Afrika zu rechtfertigen.

Sudan: Warum Powell die Gewalt in Darfur "Völkermord" nennt

Von Chris Talbot, 29. September 2004

Powells Bezeichnung der Ereignisse in Darfur als "Völkermord", die auch schon der US-Kongress benutzt hatte, entspricht seiner üblichen humanitären Pose, mit der er Washingtons Bestrebungen nach globaler Vorherrschaft bemänteln will.

Elfenbeinküste: Zwei Jahre Besetzung durch Frankreich und die Vereinten Nationen

Von Chris Talbot, 19. August 2004

An der Elfenbeinküste lässt sich beispielhaft sehen, dass Interventionen durch die Westmächte und die UN nicht die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen und ihre wirtschaftliche Lage verbessern sondern einzig den westlichen Interessen dienen

Die humanitäre Krise im Sudan wird zum Vorwand für neo-koloniale Ziele

Von Chris Talbot, 5. August 2004

Die gravierende humanitäre Katastrophe in der Provinz Darfur im Sudan bietet Politikern und Schreiberlingen westlicher Medien Anlass, sich vor heuchlerischer Empörung zu überschlagen. Sie wittern eine günstige Gelegenheit, eine Militärintervention in einem wichtigen Ölförderland zu rechtfertigen, die sonst allzu schnell als imperialistisches Abenteuer erkannt würde.

ANC gewinnt Wahlen in Südafrika bei geringer Wahlbeteiligung

Von Chris Talbot, 20. April 2004

Der Afrikanische Nationalkongress erreichte bei den Wahlen am 14. April eine klare Mehrheit. 70 Prozent der Wähler Südafrikas gaben dem ANC ihre Stimme.

Libysche Regierung unterstützt US-Aggression im Nahen Osten

Von Steve James, 7. Januar 2004

Libyens Erklärung, seine "Massenvernichtungswaffen" (WMD) aufzugeben, ist der Endpunkt eines Prozesses, durch den das Regime von Oberst Muammar Gaddafi sich mit den Plänen der USA zur Neuaufteilung der Welt zu arrangieren versucht.

Bushs Afrikareise und die Absichten des US-Imperialismus

Von Chris Talbot, 18. Juli 2003

Bushs 15 Mrd. Dollar Aids-Initiative dient vor allem der Stärkung des amerikanischen Einflusses in Afrika

Das Kongo-Abenteuer

Europa auf dem Weg zur Militärmacht

Von Andreas Reiss, 24. Juni 2003

Um den Zugang und die Vermarktung wertvoller Rohstoffe drehen sich die bewaffneten Auseinandersetzungen im Kongo.

Mois designierter Nachfolger verliert die Wahlen in Kenia

Von Chris Talbot, 4. Januar 2003

Die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber Daniel Arap Moi, Staatschef seit 1978, sicherte dem Kandidaten der Nationalen Regenbogenkoalition (Narc), Mwai Kibaki, den Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in Kenia am letzten Dezemberwochenende.

Sambia: Armut und Rückständigkeit made in London und Washington

Von Jean Shaoul, 31. August 2002

Die Programme des IWF hatten verheerende Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung in Sambia, einem der ärmsten Länder der Welt.

Westliche Interventionen machen Somalia noch instabiler

Von David Rowan, 21. Juni 2002

Die Einmischung der Westmächte im Rahmen des "Kampfs gegen den Terror" hat den Bürgerkrieg in Somalia verschärft.

Der gewaltsame Tod von Patrice Lumumba

Von Bill Vann, 25. Januar 2002

Der Mord an dem Führer des kongolesischen Unabhängigkeitskampfes und einem der leidenschaftlichsten Kritiker der kolonialen Unterdrückung Afrikas hängt Regierungen in Europa und Amerika weiterhin an.

Volksaufstand gegen Algeriens Militärregierung weitet sich aus

Von Chris Talbot, 13. Juli 2001

Unruhen in der Berber-Region der Kabylei weiten sich zum sozialen Volksaufstand aus - doch in Ermangelung einer politischen Perspektive werden sie zur Durchsetzung der Wirtschaftsliberalisierung benutzt.

Kongo-Friedensgespräche nach Kabilas Ermordung wiederaufgenommen

Von Chris Talbot, 2. März 2001

Seit im vergangenen Monat der Präsident der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Laurant Kabila, ermordet wurde, bemühen sich die Westmächte, seinen Sohn für ihre Friedensgespräche einzuspannen

Ein Briefwechsel zum Thema Aids/HIV

20. September 2000

Die Aids-Krise in Afrika ist kein Ergebnis einer Verschwörung.

Rücktritt des Premierministers enthüllt wachsende Spaltungen in den herrschenden Kreisen Algeriens

Von Stephanie Hughes, 7. September 2000

Auch ein Amnestieangebot an die Terrorgruppen kann die Probleme Algeriens nicht lösen.

Clintons Besuch in Nigeria soll Einfluss der USA in Afrika stärken

Von Trevor Johnson und Chris Talbot, 6. September 2000

Mit einem Besuch in Nigeria hat US-Präsident Clinton versucht, die amerikanische Position in Afrika zu stärken; mit zweifelhaftem Erfolg.

In Zimbabwe droht Bürgerkrieg

Von Chris Talbot, 16. August 2000

Der Präsident von Zimbabwe nutzt die ungelöste Landfrage aus, um den Ansprüchen der westlichen Welt entgegenzutreten. Da er selbst keine progressive Lösung bieten kann, entstehen die Voraussetzungen für eine Katastrophe.

Mugabes knapper Wahlsieg bereitet den Boden für neue Unruhen in Zimbabwe

Von Chris Talbot und Chris Marsden, 18. Juli 2000

Hintergrund der Wahlen in Zimbabwe

Großbritanniens Militärintervention in Sierra Leone

Ein neues "Spiel um Afrika"

Von Chris Marsden und Chris Talbot, 27. Mai 2000

Das neu erwachte Interesse der Westmächte an Afrika verheißt nichts Gutes für die dortige Bevölkerung.

Hinter den Gräueltaten im Sudan - der Kampf um Öl

Von David Rowan, 24. Mai 2000

Private Sicherheitsdienste der Ölfirmen sollen mit Regierungstruppen zusammenarbeiten.

Krise in Simbabwe

Britische Truppen zum Einmarsch bereit

Von Chris Talbot, 6. Mai 2000

Der Konflikt in Simbabwe ist ein Widerhall der ungelösten sozialen Probleme

Brutaler Polizei-Einsatz gegen VW-Arbeiter in Südafrika

10. März 2000

Streikende VW-Arbeiter in Uitenhage, Südafrika, werden von Spezialeinheiten der Polizei und Armee terrorisiert. Präsident Mbeki hielt in Davos Rücksprache mit VW-Vorstandsmitgliedern.

Präsident Mbeki droht den Arbeitern Südafrikas

Von Barbara Slaughter, 16. Februar 2000

Die ANC-Regierung Südafrikas befindet sich auf Kollisionskurs mit den Arbeitern.

Ein Rückblick auf den Buren-Krieg von 1899 bis 1902

Von Brian Smith, 15. Oktober 1999

Der südafrikanische Buren-Krieg war stets von Mythen umwoben, die unterschiedlichen Gruppen zur Rechtfertigung ihrer politischen Interessen dienten. Nach dem Ende der Apartheid, wird versucht, die alten durch neue Mythen zu ersetzen.

König Hassan von Marokko: Nachruf auf einen skrupellosen Despoten

Von Jean Shaoul, 25. August 1999

Zum Begräbnis Hassans von Marokko versammelten sich Staatsmänner aus aller Welt, um die unhaltbaren Zustände in Nordafrika und im Nahen Osten zu bewahren.

Mandela-Biographie tastet Mythos um den ANC-Führer nicht an

"Nelson Mandela - Die Biographie" Anthony Sampson DVA Stuttgart 1999

Von Ann Talbot, 14. August 1999

Nelson Mandela ist eine Kultfigur des ausgehenden 20. Jahrhunderts, nicht zufällig: Seine große Leistung besteht darin, dass er den südafrikanischen Kapitalismus vor dem drohenden Aufstand der schwarzen Bevölkerung gerettet hat.

BBC-Sendung schildert katastrophale Zustände in Angola

Von Barry Mason, 20. Juli 1999

Der jüngste Krieg zwischen Regierung und UNITA begleitet den totalen Zusammenbruch und unvorstellbares Elend für die Zivilbevölkerung.

Südafrika: Das Black Empowerment des ANC - ein Betrug

Von Barbara Slaughter, 3. Juni 1999

Seit seiner Machtübernahme züchtet der ANC gezielt eine Schicht aus schwarzen Unternehmern und Superreichen, um die soziale Frage in eine Rassenfrage zu verwandeln. Die Regierung in Südafrika bewegt sich damit auf dünnem Eis, wie der jüngste Skandal um Aktienoptionen im größten von Schwarzen geführten Unternehmen zeigt.

Wahlen in Algerien: Die FLN gibt dem Militärregime politische Deckung

Von Jean Shaoul, 27. April 1999

Die Wahlen in Algerien finden vor dem Hintergrund eines anhaltenden Bürgerkriegs und einer unerträglichen sozialen Lage statt. Wie konnte das Land, das 1962 seine Unabhängigkeit erkämpft hatte, derart absinken?

Der ANC läßt die Gerechtigkeit zur Farce verkommen

Zum Abschlußbericht von Südafrikas Wahrheitskommission

Von Chris Marsden, 10. November 1998

Die Ergebnisse der Wahrheitskommission - ihr vollständiger Name ist "Wahrheits- und Versöhnungskommission" - über Menschenrechtsverletzungen werden den Apartheid-Opfern Südafrikas keine Genugtuung verschaffen

Aufstand gegen Kabila in Ostkongo

Von Martin McLaughlin, 26. August 1998

Ein Aufstand rebellierender Soldaten, der am 3. August in den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo begann, hat weitere Teile des riesigen zentralafrikanischen Landes erfasst und droht auf Nachbarstaaten überzugreifen.