Gewerkschaften in Deutschland

Berliner Nahverkehr

Verdi reduziert den Streik und bietet faulen Kompromiss an

Von Ulrich Rippert, 18. März 2008

Nach zwölf Streiktagen brach die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag den Vollstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und deren Tochter Berlin Transport ab, ohne dass der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) auch nur das geringste Zugeständnis gemacht hatte.

GDL gibt politischem Druck nach und würgt Lokführerstreik ab

Eine kritische Bewertung der Tarifeinigung

Von Ludwig Niethammer, 15. März 2008

Nach nahezu einem Jahr Tarifstreit scheint die Lokführergewerkschaft GDL sich endgültig mit der Bahn AG geeinigt zu haben.

Berliner Verkehrsarbeiterstreik

Linkspartei attackiert streikende BVG-Beschäftigte

Von Ulrich Rippert, 13. März 2008

Zu Beginn der zweiten Woche des Berliner Verkehrsarbeiterstreiks hat die Fraktion der Linkspartei im Berliner Abgeordnetenhaus heftige Angriffe gegen die streikenden BVG-Arbeiter gerichtet.

PSG-Diskussionsveranstaltung

Wie weiter im Streik bei der BVG? Lehren aus dem Kampf der Lokführer

12. März 2008

Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge ist die Mittelschicht in Deutschland allein in den Jahren von 2000 bis 2006 von 62 Prozent der Bevölkerung auf nur noch 54 Prozent der Bevölkerung gesunken.

Streik bei den Berliner Verkehrbetrieben

"Ohne unseren Streik würde der Sozialabbau immer weitergehen"

11. März 2008

Die Kampfbereitschaft der Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist auch am Ende der ersten Streikwoche noch immer sehr groß. Auch die Unterstützung in der Bevölkerung hält nach wie vor an.

BVG Arbeiter hoffen auf eine Ausweitung des Streiks

Skepsis gegenüber Verdi

Von unserem Reporterteam, 10. März 2008

Seit vier Tagen befinden sich die Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in einem unbefristeten Streik. Die Streikenden fordern eine acht-bis-elf-prozentige Lohnerhöhung und damit eine Angleichung der Löhne von Alt- und Neubeschäftigten. Eingedenk einer Lohnkürzung von zwölf Prozent im Jahr 2005, ist diese Forderung mehr als moderat und läuft auf die Jahre gerechnet schließlich auf einen erheblichen Reallohnverlust hinaus.

Die Streikbewegung im Öffentlichen Dienst erfordert eine neue politische Perspektive

Hier als PDF-Flugblatt 

Von der Partei für Soziale Gleichheit (PSG), 8. März 2008

Es geht in dieser Auseinandersetzung um weit mehr als um Lohnprozente und verbesserte Arbeitsbedingungen. Was als Tarifkampf seinen Anfang nimmt, kann schnell darüber hinauswachsen und sich zu einer Volksbewegung gegen die gesellschaftlichen Zustände entwickeln.

"Das ist Verdis letzte Chance - noch ein Ausverkauf und es hagelt Massenaustritte!"

Streikende BVG-Beschäftigte sagen ihre Meinung

Von unserem Reporterteam, 6. März 2008

Trotz eines plötzlichen Kälteeinbruchs mit Schnee und starkem Ostwind standen mehrere Dutzend Streikposten der BVG-Beschäftigten vor dem Betriebshof Müllerstraße im Norden Berlins. Seit den frühen Morgenstunden waren die knapp 12.000 Arbeiter und Angestellten des größten deutschen kommunalen Nahverkehrsunternehmens in einen unbefristeten Streik getreten.

Berliner Verkehrsarbeiter streiken gegen rot-roten Senat

Von Franz Schobert, 5. März 2008

Seit heute morgen 3 Uhr befinden sich die Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihres Tochterunternehmens Berlin Transport (BT) in einem unbefristeten Streik.

Ein kritischer Blick auf den Tarifabschluss in der Stahlindustrie

Von Elisabeth Zimmermann, 4. März 2008

Der jüngste Tarifabschluss in der Stahlindustrie wurde von vielen gelobt und als Wegweiser für andere Branchen gepriesen. Genauer betrachtet relativiert sich das Ergebnis.

BMW vernichtet 8.100 Arbeitsplätze um Rendite zu erhöhen

Von Dietmar Henning, 1. März 2008

Der Münchner Automobil-Konzern BMW hat am Mittwoch seine Pläne bestätigt, 8.100 Arbeitsplätze zu streichen. Bereits kurz vor Weihnachten war der Verlust von mehreren Tausend Arbeitsplätzen bekannt geworden, BMW hatte aber in der Öffentlichkeit keine konkreten Zahlen genannt. Als das Nachrichtenmagazin Der Spiegel im Dezember letzten Jahres die Zahl von 8.000 Arbeitsplätzen nannte, die 2008 wegfallen sollen, hatte BMW dies weder dementiert noch bestätigt.

IG Metall und Nokia-Betriebsrat verkünden endgültiges Aus für Bochumer Werk

Von Dietmar Henning, 15. Februar 2008

Am Dienstag trafen sich Bochumer Betriebsräte und Gewerkschaftsvertreter mit dem Nokia-Vorstand im Firmenhauptsitz im finnischen Espoo. Dort verkündeten sie die endgültige Schließung des Werks.

Lokführer opponieren gegen Tarifabschluss

Von Ludwig Niethammer, 7. Februar 2008

Unter allen Umständen wollte die GDL-Führung die Tarifauseinandersetzung mit der Bahn bis Ende Januar für beendet wissen. Dieses Ziel verkündete ihr Vorsitzender, Manfred Schell seit Wochen bei jeder Gelegenheit. Und auch die Bahn AG hatte es plötzlich eilig, nachdem sie monatelang die streikenden Lokführer mit harten Bandagen bekämpfte.

Berliner Verkehrsarbeiter streiken gegen den rot-roten Senat

Von Marius Heuser und Franz Schobert, 5. Februar 2008

Seit dem Abschluss des Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) vor zwei Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen der BVG-Beschäftigten drastisch verschlechtert

Treffen der europäischen Nokia-Betriebsräte

Gewerkschaften stellen sich offen auf die Seite der Konzernleitung

Von Lena Sokoll und Martin Kreickenbaum, 2. Februar 2008

Das Treffen der europäischen Nokia-Betriebsräte ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Gewerkschaften in jedem Land offen "ihren" nationalen Standort verteidigen, immer unverhohlener die Rolle von Co-Managern übernehmen und den Arbeitern in den Rücken fallen. Die Arbeiter können ihre Interessen nur noch gegen die Gewerkschaften und Betriebsräte verteidigen, die vollständig ins Lager der Arbeitgeber übergewechselt sind.

Lokführer sind mit dem Verhandlungsergebnis unzufrieden

GDL-Spitze hält sich bedeckt

Von Marius Heuser, 18. Januar 2008

Auf den Bahnhöfen in Deutschland regt sich Unmut über das Verhandlungsergebnis der Lokführer Gewerkschaft GDL und des Bahnvorstands

GDL beugt sich dem Tarifkartell und der Großen Koalition

Lokführer müssen Mogelpackung zurückweisen!

Von Ludwig Niethammer, 17. Januar 2008

Am Sonntag haben sich die Lokführergewerkschaft GDL und die Bahn AG auf die Eckdaten für einen Tarifvertrag geeinigt, über den es zehn Monate lang ungewöhnlich scharfe Auseinandersetzungen gab. Die ursprünglichen Forderungen der Lokführer nach deutlich mehr Lohn und einem eigenständigen Tarifvertrag hat die GDL-Führung weitgehend fallen gelassen.

BMW kündigt die Streichung von 8.000 Stellen an

Von Markus Salzmann, 27. Dezember 2007

Der bayrische Automobilhersteller BMW kündigte am Freitag die Streichung von mehreren tausend Arbeitsplätzen deutschlandweit an.

GDL kündigt neue Streiks an

SPD und DGB greifen Lokführer an

Von Ulrich Rippert, 21. Dezember 2007

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Tarifverhandlungen mit der Bahn und den beiden anderen Bahngewerkschaften, Transnet und GDBA, am Mittwochabend abgebrochen und neue, unbefristete Streiks ab dem 7. Januar angekündigt.

GDL-Führung steuert auf faulen Kompromiss zu

Lokführer müssen Streik selbst in die Hand nehmen

Von Ulrich Rippert, 8. Dezember 2007

Das wichtigste Ergebnis der jüngsten Tarifgespräche zwischen Bahn AG und Lokführergewerkschaft GDL besteht darin, dass die GDL-Verhandlungskommission einer Streikunterbrechung bis Ende Januar zugestimmt hat.

Die Privatisierung der Bahn und der Lokführerstreik

Von Dietmar Henning und Anna Rombach, 5. Dezember 2007

Der Konflikt zwischen den Lokführern und der Deutschen Bahn AG findet vor dem Hintergrund der geplanten Privatisierung der Bahn statt. Das erklärt die Hartnäckigkeit, mit der das Bahn-Management unter Hartmut Mehdorn jedes Zugeständnis an die Lokführer verweigert.

Siemens: Aufsichtsrat beschließt radikalen Konzernumbau

Von Elisabeth Zimmermann und Peter Schwarz, 1. Dezember 2007

Inzwischen zeigt sich, dass die wegen des Schmiergeldskandals bei Siemens erforderlichen Maßnahmen den Vorwand liefern, um den Konzern auf optimale Profitmaximierung zu trimmen.

Stoppt die Taktiererei der GDL-Spitze!

Baut Aktionskomitees auf und organisiert eine breite politische Mobilisierung gegen den Bahnvorstand und die Bundesregierung!

Brief an die streikenden Lokführer

Von Ulrich Rippert, 28. November 2007

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

Linkspartei stellt sich gegen den Streik der Lokführer

Von Ulrich Rippert, 22. November 2007

Nach langem Hin- und Herschwanken und vielen doppeldeutigen Stellungsnahmen hat sich die Linkspartei nun eindeutig gegen den Streik der Lokführer ausgesprochen und auf die Seite von Transnet, Bahnvorstand und Regierung gestellt.

Der Lokführerstreik braucht die Unterstützung und Solidarität der ganzen Arbeiterklasse

Flugblatt

Von der Partei für Soziale Gleichheit, 17. November 2007

Die Lokführer stehen einer geschlossenen Front aus Bahnvorstand, Wirtschaftsverbänden, Regierung, einem Großteil der Medien und der DGB-Gewerkschaften gegenüber. Sie alle sind entschlossen, die Streikenden in die Knie zu zwingen und wenn nötig die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu zerschlagen.

"Es geht schon lange nicht mehr nur um Löhne und Arbeitsbedingungen"

Interview mit Lokführer in Essen

Von unseren Reportern, 17. November 2007

Die WSWS sprach gestern am Essener Hauptbahnhof mit Lokführern

Die Auseinandersetzung über den Lokführerstreik verschärft sich

WSWS-Reporter berichten aus Streiklokalen in Berlin und Frankfurt/Main

16. November 2007

Am frühen Donnerstagmorgen weiteten die Lokführer ihren Streik im Güterverkehr auf den Personentransport im Nah- Regional- und erstmals auch im Fernbereich aus. Der Ausstand wird bis Samstagfrüh andauern und zeigt große Wirkung. Es ist der größte Streik in der Geschichte der deutschen Bahn.

Lokführer benötigen die Unterstützung aller Arbeiter

Von Ulrich Rippert, 9. November 2007

Seit der Ausdehnung des Streiks auf den Güterverkehr wird der Druck auf die Lokführer massiv erhöht.

Gericht hebt Streikverbot für Lokführer auf

Von Ulrich Rippert, 4. November 2007

Das Sächsische Landesarbeitsgericht hat das gegen die Lokführergewerkschaft GDL verhängte Streikverbot im Fern- und Güterverkehr aufgehoben. Richter Werner Leschinger erklärte am Freitag in seiner mündlichen Urteilsbegründung, eine Beschränkung des im Grundgesetz verbrieften Streikrechts sei nicht zulässig. Die Wahl der Kampfmittel müsse den Tarifparteien selbst überlassen werden.

Sächsisches Landesarbeitsgericht entscheidet über Streikrecht

Von Ulrich Rippert, 2. November 2007

Mit einer prominenten Ausnahme haben sich deutsche Medien und Regierungskreise mit öffentlichen Kommentaren zur wachsenden Gefahr eines amerikanischen Militärschlages gegen den Iran weitgehend zurückgehalten.

Europäische Union, Privatisierung der Bahn und Sozialabbau

Von Anna Rombach und Françoise Thull, 1. November 2007

In Deutschland und Frankreich richten sich die Proteste der Bahnbeschäftigten gegen die Auswirkungen einer Liberalisierungs- und Privatisierungspolitik, die von der herrschenden Elite Europas im Rahmen der Europäischen Union koordiniert und vorangetrieben wird.

Interview mit zwei streikenden Lokführern:

"Wenn das Streikrecht mit Füßen getreten wird, erwarte ich Unterstützung"

Von unseren Reportern, 27. Oktober 2007

Die WSWS sprach am Essener Hauptbahnhof mit zwei streikenden Lokführern, Ayhan Demir und Thomas Kersten.

PSG organisiert Veranstaltungen zur Unterstützung des Lokführerstreiks

Von der Redaktion, 26. Oktober 2007

Der bislang längste Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat seit Donnerstag weite Teile des Nahverkehrs in Deutschland lahm gelegt. Der Schwerpunkt des Streiks lag im Osten.

DGB-Niederrhein hetzt gegen GDL-Streik

Von Dietmar Henning, 26. Oktober 2007

Der DGB-Vorsitzende der Region Niederrhein Rainer Bischoff hat Ende letzter Woche eine Pressemitteilung herausgeben lassen, die die Überschrift trug: "Diesen Streik unterstützen wir nicht "

Lokführerstreik legt große Teile des Nahverkehrs lahm

Von unserem Reporterteam, 26. Oktober 2007

Der bislang längste Streik der Lokführergewerkschaft GDL hat seit Donnerstag weite Teile des Nahverkehrs in Deutschland lahm gelegt. Der Schwerpunkt des Streiks lag im Osten.

Europäischer Gerichtshof kassiert VW-Gesetz

Von Peter Schwarz, 25. Oktober 2007

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat am Dienstag das Volkswagen-Gesetz aus dem Jahr 1960 für rechtswidrig erklärt. Das Gesetz hat den größten deutschen Autokonzern bisher vor einer feindlichen Übernahme geschützt, indem es dem Land Niedersachsen und den Arbeitnehmervertretern eine Sonderstellung einräumte.

Lokführerstreik: GDL-Chef Schell appelliert an die Kanzlerin

Von Ulrich Rippert, 23. Oktober 2007

Am Wochenende appellierte Vorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Manfred Schell an die Bundesregierung im Tarifkampf der Lokführer "umgehend zu vermitteln".

SPD-Chef Beck attackiert Lokführer

Von Ulrich Rippert, 20. Oktober 2007

Im Anschluss an den bundesweiten Streik der Lokführer am Donnerstag richtete der SPD-Vorsitzende Kurt Beck heftige Angriffe gegen die streikenden Bahnbeschäftigten und die Lokführergewerkschaft GDL.

Lokführerin dankt WSWS für Berichterstattung

20. Oktober 2007

Auch in Frankreich streiken die Eisenbahner. Ein Warnstreik bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben zur Verteidigung der Rente brachte am Donnerstag das Schienennetz und den öffentlichen Bus- und U-Bahnverkehr weitgehend zum Erliegen.

Streik der Lokführer hat Auswirkung

Von unseren Reportern, 19. Oktober 2007

Der bundesweite Lokführerstreik hat am Donnerstagmorgen den regionalen Bahnverkehr vor allem in Ostdeutschland stark eingeschränkt. Nach Angaben der Lokführergewerkschaft GDL standen 70 bis 80 Prozent der Züge im Regional- und S-Bahnverkehr still. Obwohl der Bahnvorstand noch kein neues Angebot vorgelegt hat und viele Lokführer die Fortsetzung des Arbeitskampfs fordern, setzte die GDL-Führung den Streik für Freitag aus. Sie will erst am Wochenende bekannt geben, ob der Streik in der kommenden Woche weitergeführt wird.

GDL verschärft Tarifkampf

Lokführer benötigen volle Unterstützung der Bevölkerung

Von Ulrich Rippert, 18. Oktober 2007

Die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) hat im Tarifkampf mit der Deutschen Bahn AG eine deutlich schärfere Gangart eingeschlagen.

Leserbrief eines Lokführers

17. Oktober 2007

Mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an den früheren Vizepräsidenten Al Gore nimmt die europäische Bourgeoisie Stellung zur Politik der Bush-Administration und der USA. Selten zuvor hat es eine derart offene Einmischung der herrschenden Elite Europa in die Innenpolitik Amerikas gegeben.

Lokführerstreik:

Bahn versucht Lokführer in die Ecke zu drängen

Von der Redaktion, 16. Oktober 2007

Nachdem die Lokführer am vergangenen Freitag mit einem ganztägigen Streik große Teile des Nah- und Regionalverkehrs lahmgelegt hatten, legte der Bahn-Vorstand der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Montagnachmittag ein neues Angebot vor.

Lokführerstreik: Flugblatt der PSG löst heftige Diskussionen aus

Von unseren Reportern, 12. Oktober 2007

Die Lokführer der Deutschen Bahn bestreiken heute den Nah- und Regionalverkehr. Währenddessen hofft die GDL weiter auf einen Kompromiss.

Unterstützt die Lokführer gegen die deutsche Bahn AG!

Flugblatt

Von der Partei für Soziale Gleichheit, 10. Oktober 2007

Der Konflikt zwischen den Lokführern und der Deutschen Bahn AG hat den Rahmen einer normalen Tarifauseinandersetzung längst gesprengt. Die Bahn ist entschlossen, einem unliebsamen, kämpferischen Teil der Belegschaft eine Lektion zu erteilen und die Lokführergewerkschaft GDL zu zerschlagen.

Dreistündiger Warnstreik bei der Bahn

Chemnitzer Arbeitsgericht greift Streikrecht an

Von Peter Schwarz und Marianne Arens, 6. Oktober 2007

Mit einem dreistündigen Streik hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Freitagvormittag für erhebliche Beeinträchtigungen des Zugverkehrs gesorgt.

Lokführer brauchen eine neue Perspektive

Von Peter Schwarz, 3. Oktober 2007

Die Bahn hat die vergangenen Wochen systematisch genutzt, um sich auf einen Arbeitskampf vorzubereiten, und will diesem auch nicht mehr ausweichen. Sie ist offenbar entschlossen, den Lokführern eine Niederlage beizubringen.

Kapitulation auf Raten

Lokführer-Gewerkschaft stimmt Teilkompromiss zu

Von Ludwig Niethammer, 5. September 2007

Für die GDL-Führung geht es jetzt nur noch darum, Formulierungen zu finden, um den Ausverkauf der Mitglieder zu kaschieren.

Politische Lehren aus dem Kampf der Lokführer

Von Ludwig Niethammer und Ulrich Rippert, 14. August 2007

Der Konflikt zwischen den Lokführern und der Deutschen Bahn AG beinhaltet wichtige politische Lehren für alle Arbeiter. Ohne diese Lehren zu ziehen ist es nicht möglich, dem systematischen Abbau von Löhnen und sozialen Rechten entgegenzutreten.

Lokführer stimmen mit 95,8 Prozent für Streik

Von Ludwig Niethammer, 8. August 2007

Das Ergebnis der Urabstimmung für einen unbefristeten Streik der Lokführer hätte eindruckvoller nicht ausfallen können. 95,8 Prozent der 12.000 an der Urabstimmung beteiligten Lokführer und Zugbegleiter sprachen sich für Streik aus. Dieses überwältigende Votum für einen Streik ist beachtlich angesichts einer wochenlangen Hetzkampagne gegen die Forderungen des Fahrpersonals.

Lokführer-Streik

Die Streikbrecherrolle von Transnet und DGB wird aggressiver

Von Ulrich Rippert, 1. August 2007

Während 12.000 Lokführer und Zugbegleiter die Urabstimmung durchführen und Streikvorbereitungen treffen, erhöht die Bahn AG täglich den Druck auf das Fahrpersonal. Bahn-Chef Mehdorn stützt sich dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit den beiden anderen Bahngewerkschaften Transnet (DGB) und Beamtengewerkschaft GDBA.

Lokführer-Streik

Eine Frage der politischen Perspektive

Von Ulrich Rippert, 19. Juli 2007

Als Anfang Juli die Lokführer für vier Stunden die Arbeit niederlegten und den bundesweiten Bahnverkehr zeitweise zum Erliegen brachten, war dies ein nicht zu überhörender Paukenschlag, der viele überraschte.

Lokführer kämpfen an zwei Fronten

Von Peter Schwarz, 11. Juli 2007

Trotz gerichtlichem Streikverbot und Boykott durch die Gewerkschaften Transnet und GDBA haben am Montagmorgen wiederum Tausende Lokführer große Teile des Bahnverkehrs lahmgelegt.

Bahnstreik und Lehren aus Telekom:

Baut eine breite Bewegung gegen die Große Koalition auf!

Von der Redaktion, 6. Juli 2007

Im ersten Halbjahr 2007 sind in Deutschland bereits eineinhalb Mal so viele Arbeitstage durch Streiks ausgefallen, wie in den letzten zehn Jahren im Jahresdurchschnitt. Und wenn es so weiter geht, wird diese Zahl bald ein Vielfaches betragen.

Bundesweiter Warnstreik der Eisenbahner

"Niemand sollte unsere Kampfbereitschaft unterschätzen!"

Von Ulrich Rippert, 4. Juli 2007

Transnet und die Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter (GDBA) fordern für die 134.000 Bahnbediensteten sieben Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 150 Euro. Die Unternehmensleitung hatte zuletzt eine Einmalzahlung von 300 Euro sowie Erhöhungen um jeweils zwei Prozent für 2008 und 2009 angeboten. Beide Gewerkschaften lehnten dies als "Almosen" ab und kündigten für die kommenden Tage "punktuelle Warnstreiks" an.

Urabstimmung bei der Telekom

Telekom-Beschäftigte geben Druck der Gewerkschaft nach

Von unseren Korrespondenten, 30. Juni 2007

72,6 Prozent der rund 22.000 zur Stimmabgabe aufgerufenen Mitarbeiter der Telekom haben nach Angaben von Verdi dem Verhandlungsergebnis zugestimmt, dass die Gewerkschaft vergangene Woche mit der Telekom-Direktion unter René Obermann ausgehandelt hatte.

Telekom

Warum das Verhandlungsergebnis von Verdi abgelehnt werden muss

Von Ulrich Rippert, 28. Juni 2007

Zur Abstimmung steht ein Verhandlungsergebnis, das einen Dammbruch in der deutschen Tariflandschaft bedeutet: Lohnkürzung von 6,5 Prozent, vier Stunden unbezahlte Mehrarbeit und bis zu 25 Prozent weniger Gehalt für Neueinsteiger.

Telekom: Verdi vereinbart Lohnsenkung, Arbeitszeitverlängerung und Sozialabbau

Stimmt bei der Urabstimmung mit Nein!

Von der Redaktion, 22. Juni 2007

Nach fast sechs Wochen Streik der Telekom-Beschäftigten stimmte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am vergangenen Mittwoch einer Vereinbarung zu, die in allen wesentlichen Punkten die Forderungen des Konzerns übernimmt.

Verdi bereitet Ausverkauf des Streiks der Telekom-Beschäftigten vor

Von Ulrich Rippert, 25. Mai 2007

Seit zwei Wochen ist die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bemüht, den Streik der Telekom-Beschäftigten unter Kontrolle und auf Sparflamme zu halten.

Streik der Telekom-Beschäftigten geht in die zweite Woche

2500 Streikende beteiligen sich an Protestkundgebung in München

Von unserem Reporter, 20. Mai 2007

Acht Tage, nachdem sich die Beschäftigten der Telekom mit überwältigender Mehrheit für einen Streik ausgesprochen hatten, versammelten sich am Freitag rund 2500 Streikende zu einer Protestkundgebung in München. Die Stimmung der Arbeiter, die vor allem aus dem bayrischen Raum angereist waren, schwankte zwischen Empörung über die arrogante und unnachgiebige Haltung der Konzernleitung und blanker Wut darüber, dass in einigen Betrieben Leiharbeiter als Streikbrecher eingesetzt werden.

Nokia Siemens Networks streicht Tausende von Arbeitsplätzen in Finnland und Deutschland

Von Elisabeth Zimmermann, 17. Mai 2007

Das neue Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks hat den Abbau von Tausenden von Arbeitsplätzen in Deutschland und Finnland angekündigt.

Unterstützt den Streik der Telekom-Beschäftigten!

Baut eine breite Bewegung gegen die Große Koalition auf!

Von der Redaktion, 16. Mai 2007

Der Streik der Telekom-Beschäftigten, der von 96, 5 Prozent der betroffenen Gewerkschaftsmitglieder beschlossen wurde und Anfang der Woche begonnen hat, wirft grundlegende politische Fragen auf.

Warnstreiks und große Zustimmung bei Urabstimmung

Telekom-Beschäftigte bereiten Streik vor

Von Brigitte Fehlau, 10. Mai 2007

Der Streik bei der Telekom bedeutet eine politische Konfrontation mit der Großen Koalition

Der Brandbrief eines Telekom-Technikers

Von Brigitte Fehlau, 28. März 2007

Die geplante Auslagerung von mehreren Zehntausend Mitarbeitern der Deutschen Telekom und die damit verbundene drastische Verschlechterung der Arbeitsbedingungen brachte für einen Berliner T-Com-Techniker das Fass zum überlaufen. Um seinen "Frust abzulassen" schrieb er kurzerhand eine Protestmail an den Telekom-Konzernvorstand, die in den letzten Tagen hohe Wellen schlug.

Telekom lagert 55.000 Stellen aus

Mehr Arbeit - weniger Lohn

Von Andreas Reiss, 9. März 2007

Die Konjunktur "brummt", die Arbeitslosenzahl sinkt - doch derartige Erfolgsmeldungen können nicht verbergen, was sich hinter dem "Aufschwung" der deutschen Wirtschaft verbirgt. Fast zeitgleich mit der Ankündigung massiver Stellenstreichungen bei der international geführten Airbus-Gesellschaft präsentierte auch die Deutsche Telekom ihr Konzept zur Eigensanierung.

Arbeiter protestieren gegen Entgeltrahmenabkommen der IG Metall

Von Andy Niklaus, 14. Februar 2007

Gegenwärtig machen viele Arbeiter die konkrete Erfahrung, dass der gewerkschaftliche Lobgesang auf den ERA-TV Bestandteil eines systematischen Täuschungsmanövers ist.

Hartz vor Gericht, Uhl unter Anklage

Die VW-Affäre und der Niedergang gewerkschaftlicher und sozialdemokratischer Politik

Von Ludwig Niethammer, 20. Januar 2007

Weitaus weniger Medienauftrieb als der Hartz-Prozess hat Anfang Januar die Nachricht ausgelöst, dass dieselbe Braunschweiger Staatsanwaltschaft Anklage gegen den SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Uhl erhoben hat.

BenQ Mobile Deutschland wird abgewickelt

Von Dietmar Henning, 13. Dezember 2006

Bei BenQ Mobile in Deutschland verlieren fast 2.000 der rund 3.000 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz.

Mannesmann-Prozess wird gegen Zahlung eingestellt

Ackermann & Co können sich frei kaufen

Von Ludwig Niethammer, 12. Dezember 2006

Die Einstellung des sich über Jahre hinziehenden Mannesmann-Prozesses am 29. November ist in breiten Teilen der Bevölkerung auf Empörung gestoßen. Auch viele Medien und einzelne Politiker aus allen politischen Lagern übten teils scharfe Kritik.

Verdi und der Streik an der Berliner Charité

Von Marten van Dijk, 25. Oktober 2006

Seit 2003 befanden sich die etwa 14.000 nichtärztlichen Beschäftigten der Berliner Charité -dem größten europäischen Klinikum - im tariflosen Zustand, weil der SPD/PDS-Senat zuvor aus der Tarifgemeinschaft der Länder ausgestiegen war.

Volkswagen

Mehr Arbeit - weniger Geld

Von Dietmar Henning, 4. Oktober 2006

IG Metall und der VW-Vorstand beschlossen weitere Lohnsenkungen für die Arbeiter in den sechs westdeutschen Volkswagen-Werken. Die 1993 eingeführte Vier-Tage-Woche mit 28,8 Stunden gibt es nun nicht mehr. Die wöchentliche Arbeitszeit wird auf 33 Stunden bzw. 34 Stunden angehoben. Mehr Lohn erhalten die Beschäftigten nicht.

BenQ-Pleite: Ein abgekartetes Spiel?

Von Elisabeth Zimmermann, 3. Oktober 2006

Am Donnerstag, 28. September 2006, wurde bekannt, dass der taiwanesische Konzern BenQ für sein deutsches Tochterunternehmen BenQ mobile, das im Sommer 2005 die Handy-Produktion von Siemens übernommen hat, Insolvenz beantragen wird. 3000 Arbeiterinnen und Arbeiter stehen nach Jahren von großen Opfern und Zugeständnissen vor dem Nichts.

Siemens: 30 Prozent mehr für den Vorstand - Lohnsenkung und Arbeitsplatzabbau für die Belegschaft

Von Elisabeth Zimmermann, 27. September 2006

Während Tausende von Siemens-Arbeiter mit Entlassungen, Auslagerungen, längeren Arbeitszeiten und Einkommenseinbußen konfrontiert sind, erhöht sich der Siemens-Vorstand zu Beginn des neuen Geschäftsjahres seine Bezüge um 30 Prozent.

Berliner Charité im Streik

Von Marten van Dijk, 15. September 2006

Am 4. September gaben die Gewerkschaften Verdi und dbb-Tarifunion das Scheitern der Tarifverhandlungen mit dem Vorstand des Berliner Klinikums Charité bekannt.

Trotz Rekordgewinnen streicht der Allianz-Konzern 7.500 Arbeitsplätze

Von Elisabeth Zimmermann, 5. Juli 2006

Trotz Rekordgewinnen kündigte der Allianz-Konzern den Abbau von 7.500 Arbeitsplätzen an. Von den 21 Niederlassungen sollen elf geschlossen werden.

Tarifabschluss im öffentlichen Dienst

Verdi handelt als staatliche Ordnungsmacht gegen die Beschäftigten

Von Sybille Fuchs und Ulrich Rippert, 30. Mai 2006

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat am Montag den Streik in den Betrieben und Verwaltungen der Bundesländer offiziell beendet.

Arbeitsplatzabbau bei Volkswagen:

Betriebsrat stellt sich geschlossen hinter Konzernchef Pischetsrieder

Von Ulrich Rippert, 6. Mai 2006

Einen Tag vor der Aktionärshauptversammlung des Volkswagenkonzerns wurde am vergangenen Mittwoch der Vertrag des Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder bis zum Jahr 2012 verlängert. Die Entscheidung fiel einstimmig. Das heißt, alle zehn Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, angeführt vom Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Metall Jürgen Peters, der auch stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats ist, stimmten der Vertragsverlängerung für den VW-Chef zu.

Drastisches Sparprogramm bei Volkswagen

Von Ulrich Rippert, 27. April 2006

Künftig sollen die gut 100.000 VW-Beschäftigten an den deutschen Standorten des Volkswagenkonzerns in Wolfsburg, Hannover, Kassel, Braunschweig, Emden und Salzgitter 35 Wochenstunden statt bisher 28,8 Stunden ohne Ausgleich bei Löhnen und Gehältern arbeiten. In Bereichen mit höherem Kapazitätsbedarf, wie der Entwicklung, soll die Wochenarbeitszeit sogar bis zu 40 Stunden betragen. Gleichzeitig soll jeder fünfte Arbeitsplatz abgebaut werden.

Warnstreiks in der Metallindustrie

IG Metall fordert fünf Prozent Lohnerhöhung signalisiert aber Kompromissbereitschaft

Von Ulrich Rippert, 1. April 2006

Unmittelbar nach Ablauf der Friedenspflicht, die während der Laufzeit eines Tarifvertrages Arbeitskampfmaßnahmen verbietet, legten am Mittwoch mehr als 80.000 Metallarbeiter in über 300 Betrieben vorübergehend die Arbeit nieder.

Streikbrecher in der Gewerkschaftszentrale

Warum Verdi-Chef Bsirske den Streik der Klinikärzte attackiert

Von Ulrich Rippert, 25. März 2006

Die Hetze von Bsirske und Stöhr gegen die Forderung der Krankenhausärzte ist eine ausgesprochen widerwärtige Form von Streikbruch.

Sechste Streikwoche im öffentlichen Dienst

Was steckt hinter Möllrings Konfrontationskurs?

Von Ulrich Rippert, 15. März 2006

Ein bundesweiter Tarifvertrag für Beschäftigte im öffentlichen Dienst wäre unter den Bedingungen eines verstärkten Wettbewerbs der Länder nur hinderlich.

IG-Metall und Electrolux einigen sich im Streit um das Nürnberger AEG-Werk

Von Markus Salzmann, 4. März 2006

Vertreter von IG- Metall und dem schwedischen Elektrokonzern Electrolux haben sich in der Nacht zum Dienstag in München - in zum größten Teil geheimen Verhandlungen - auf einen Sozialtarifvertrag für die 1.750 Beschäftigten des AEG-Werks in Nürnberg geeinigt.

Opel-Chef Demant kündigt Werksschließungen in Europa an

Von Dietmar Henning, 3. März 2006

In einem Interview mit der Financial Times kündigte der Vorstandsvorsitzende der Opel AG Hans Demant am vergangenen Dienstag eine "umfassende Reorganisation" in den europäischen Opelwerken an.

Die Rolle von Gewerkschaft und Betriebsrat in zwei Arbeitsgerichtsprozessen bei Opel

Von Ein Kommentar von Wolfgang Weber, 3. März 2006

Unmittelbar nach dem einwöchigen Streik in den Bochumer Werken im Herbst 2004 hatte die General-Motors-Tochter Adam Opel GmbH gegen zwei Arbeiter fristlose Kündigungen ausgesprochen, die eine gegen den Lagerarbeiter Richard Kaczorowski, die andere gegen das Betriebsratsmitglied Turhan Ersin.

Die politischen Aufgaben im Verdi-Streik

Von Ulrich Rippert, 25. Februar 2006

Es geht bei dem nun seit drei Wochen andauernden Streik im öffentlichen Dienst um weit mehr als um die Verlängerung der täglichen Arbeitszeit um 18 Minuten. Jeder Beschäftigte im öffentlichen Dienst weiß das.

Streikende demonstrieren in Hannover

"Wir hoffen dass die Gewerkschaft keinen faulen Kompromiss schließt"

Von Martin Kreickenbaum, 22. Februar 2006

Am Montag demonstrierten rund 3.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Hannover.

Streik im öffentlichen Dienst

5.000 demonstrieren in Duisburg

Von Dietmar Henning und Daniel Woreck, 22. Februar 2006

Am Montag demonstrierten rund 5.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und der nordrhein-westfälischen Universitäts-Kliniken in Duisburg.

"Heute ist es viel ernster als beim letzten Streik vor 14 Jahren"

Ein Gespräch mit streikenden Arbeitern in Hamburg

Von einem WSWS-Reporterteam, 21. Februar 2006

Ein Gespräch mit streikenden Arbeitern in Hamburg

Entlassungswelle stärkt Solidarität mit streikender AEG-Belegschaft

Von Markus Salzmann, 14. Februar 2006

Rund 3.500 Menschen versammelten sich am 7. Februar zu einer Protestveranstaltung in Nürnberg, um gemeinsam mit der Belegschaft des dortigen AEG-Werks gegen dessen geplante Schließung und den damit einhergehenden Verlust von 1.750 Arbeitsplätzen zu protestieren.

Protest gegen die Bolkestein-Richtlinie in Straßburg

Eine Demonstration als Alibi-Veranstaltung

Von unserem Reporterteam, 13. Februar 2006

In einer Situation, in der die Große Koalition heftige Angriffe auf die Bevölkerung plant, zahlreiche wichtige Unternehmen massive Stellenstreichungen ankündigen und die Bundesrepublik auf neue Kriege vorbereitet wird, organisieren die Gewerkschaften einen zahnlosen Protest gegen eine EU-Richtlinie, der sie in Wirklichkeit längst zugestimmt haben.

Bolkestein-Richtlinie:

40.000 demonstrieren in Berlin

Von Marius Heuser, 13. Februar 2006

In einer Situation, in der die Große Koalition heftige Angriffe auf die Bevölkerung plant, zahlreiche wichtige Unternehmen massive Stellenstreichungen ankündigen und die Bundesrepublik auf neue Kriege vorbereitet wird, organisieren die Gewerkschaften einen zahnlosen Protest gegen eine EU-Richtlinie, der sie in Wirklichkeit längst zugestimmt haben.

VW kündigt ein "historisches Sparprogramm" und den Abbau von 20.000 Arbeitsplätzen an

Von Ulrich Rippert, 11. Februar 2006

Der VW-Konzern hat den operativen Gewinn 2005 um 70 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro gesteigert und reagiert darauf, indem er 20.000 Arbeitsplätze abbaut.

Arbeitskampf bei AEG verschärft sich

Von Markus Salzmann, 4. Februar 2006

Trotz der Kompromissbereitschaft von Betriebsrat und Gewerkschaften ist eine neue Verhandlungsrunde an der harten Haltung der Unternehmensleitung gescheitert.

Arbeitskampf bei AEG in Nürnberg

Von Reportage von Markus Salzmann und Marianne Arens, 25. Januar 2006

Seit Freitag streiken die Beschäftigten des AEG-Hausgerätewerks in Nürnberg.

Belegschaft des AEG-Werks Nürnberg im Streik

Von Markus Salzmann, 20. Januar 2006

Ab dem heutigen Freitag streiken die rund 1.700 Beschäftigten des Nürnberger AEG-Stammwerks. Während die Beschäftigten um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen wollen, hat die IG Metall schon im Vorfeld die Schließung des Werks bis Ende 2007 akzeptiert.

Opel unterliegt vor Gericht im Kündigungsfall Turhan Ersin

Von Dietmar Henning, 14. Januar 2006

Am Freitag, dem 13. Januar, siegte Turhan Ersin vor dem Arbeitsgericht in Bochum gegen die Adam Opel GmbH. Opel wollte vor Gericht die Kündigung des Betriebsrates durchsetzen. Das Gericht unter Vorsitz des Richters Dieter Vermaasen wies diesen Antrag zurück.

Die Schließung des AEG-Werks in Nürnberg und die Rolle der Gewerkschaften

Von Markus Salzmann, 11. Januar 2006

Mitte Dezember kündigte die Unternehmensleitung des schwedischen Elektrokonzerns Elektrolux die Schließung des traditionsreichen AEG-Werks in Nürnberg an. Darauf kam es im Werk zu Arbeitsniederlegungen und Protestaktionen.

BGH-Urteil im Mannesmann-Prozess löst neue Debatte über "Unternehmerkultur" aus

Von Patrick Richter, 6. Januar 2006

Am 21. Dezember vergangenen Jahres hob der Bundesgerichtshof (BGH) die Freisprüche für den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, und fünf weitere Angeklagte im Mannesmann-Prozess auf und verwies den Fall zurück an das Düsseldorfer Landgericht.

Eine skandalöse Entscheidung

Gericht straft Opelarbeiter ab

Von Ulrich Rippert, 23. Dezember 2005

Das Landesarbeitsgericht Hamm stellte sich uneingeschränkt auf die Seite der Adam Opel AG, um einen Opelarbeiter stellvertretend für alle, die sich an der einwöchigen Arbeitsniederlegung im Oktober 2004 beteiligt hatten, zu bestrafen und ein Exempel zu statuieren.

Berliner Ärzte streiken für bessere Arbeitsbedingungen

Von Carola Kleinert und Lucas Adler, 9. Dezember 2005

Die Ärzte des Berliner Universitätsklinikums Charité legten vergangene Woche für eine Woche die Arbeit nieder. Ihr Streik wirft ein grelles Licht auf die katastrophalen Arbeitsbedingung der Klinikärzte und den maroden Zustand des Gesundheitssystems in Deutschland.