Zentralafrika

Bundesregierung bereitet Kampfeinsatz in Mali vor

Von Gregor Link, 22. Mai 2019

Die Afrika-Strategie der Bundesregierung zielt darauf ab, auf dem Kontinent ihre eigenen wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen auch militärisch zu verfolgen.

Bundestag verstärkt Militäreinsatz in Mali

Von Johannes Stern, 27. Januar 2017

Am Donnerstag beschloss der deutsche Bundestag mit großer Mehrheit, das militärische Eingreifen der Bundeswehr in Mali um ein Jahr zu verlängern und massiv auszuweiten.

Zentralafrikanische Republik

Französische „Friedenstruppen“ schießen auf Demonstranten

Von Kumaran Ira, 5. Juni 2014

Am Freitag letzter Woche wurden von französischen sogenannten Friedenstruppen (Peacekeepers) in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik (ZAR), zwei Menschen getötet und etliche weitere verletzt.

USA und Frankreich entsenden Truppen in die Zentralafrikanische Republik

Von Patrick O’Connor, 5. Januar 2013

Washington und seine europäischen Verbündeten verstärken ihre imperialistischen Militäroperationen in ganz Afrika.

Aufständische Soldaten im Kongo auf dem Vormarsch

Von Ernst Wolff, 27. November 2012

Die Haltung der Großmächte zur Rebellenbewegung in Kongo ist ambivalent und von unterschiedlichen Interessen geprägt. Ein Grund könnte das Engagement Chinas im Kongo sein.

Kony 2012 und die Förderung „humanitärer Kriege“

Von Andre Damon, 22. März 2012

Das schnellstverbreitete Online-Video aller Zeiten soll einen Vorwand für eine militärische Intervention der USA in Uganda liefern. Es wurde für seine Macher zu einem Debakel.

Kony 2012:

Stimmungsmache für „humanitäre“ US-Intervention in Afrika

Von Bill Van Auken, 15. März 2012

Das Video Kony 2012 dient unter dem Vorwand humanitärer Gründe zur Stimmungsmache für eine amerikanische Militärintervention in Afrika.

Parlamentswahlen in Kasachstan

Von Clara Weiss, 26. Januar 2012

Mit dem Aufbau eines kontrollierten Mehrparteiensystems reagieren die herrschenden Eliten der zentralasiatischen Republik auf die wachsenden sozialen Spannungen.

Der gewaltsame Tod von Patrice Lumumba

Von Bill Vann, 8. Februar 2011

Zum 50. Jahrestag der Ermordung des nationalistischen Führers des Kongo, Patrice Lumumba, bringen wir noch einmal diese Analyse von Bill Vann von 2002.

Obama und die Piraten: Verherrlichung staatlicher Gewalt

Von Bill Van Auken, 17. April 2009

Die Beendigung der Geiselkrise im Indischen Ozean mit der Erschießung dreier jugendlicher Piraten war eine kalkulierte politische Entscheidung der Obama-Regierung. Sie wird von den Medien kritiklos gefeiert.

Obama-Regierung beendet Konfrontation mit somalischen Piraten mit tödlicher Gewalt

Von Joe Kishore, 14. April 2009

Die Geiselnahme im Indischen Ozean wurde von der Obama-Regierung bereitwillig genutzt, die amerikanische Militärmacht zu produzieren und Obamas Bereitschaft zu demonstrieren, militärische Gewalt einzusetzen.

Marineeinheiten vor Somalia werden verstärkt

Von Brian Smith und Chris Talbot, 4. Dezember 2008

Die zunehmende Militarisierung der ölreichen Gegend ist eine große Gefahr für die Völker der Region und der ganzen Welt. Gegenwärtig operieren vor der Küste Somalias Kriegsschiffe aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Malaysia, Russland und den Vereinigten Staaten

Der Krieg im Kongo und der Kampf um Bodenschätze

Von Ann Talbot, 18. November 2008

Nachdem die Rivalitäten zwischen den Großmächten und ihren lokalen Vertretern in der an Bodenschätzen reichen kongolesischen Provinz Kivu eskaliert sind, befinden sich Schätzungen zufolge eine Viertelmillion Menschen auf der Flucht.

Kenia: Gewalttätige Ausschreitungen nach Präsidentschaftswahl

Von Chris Talbot, 4. Januar 2008

Mindestens 300 Menschen sind seit der Präsidentschaftswahl in Kenia am 27. Dezember bei gewalttätigen Ausschreitungen ums Leben gekommen. Zehntausende sind aus Furcht vor weiteren Angriffen aus ihren Wohnungen geflohen. Amtsinhaber Mwai Kibaki erklärte sich zum Wahlsieger und wurde am 30. Dezember in aller Eile vereidigt, nachdem die Wahlkommission ihn zum Sieger ausgerufen hatte. Er behauptete, er habe 46,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, gegenüber 44,3 Prozent für den Oppositionskandidaten Raila Odinga. Aber Kibakis knapper Vorsprung von nur 230.000 Stimmen bei fast neun Millionen abgegebenen Stimmzetteln wurde von der Opposition umgehend in Frage gestellt, und sie erhob den Vorwurf der Wahlfälschung.

Stichwahlen im Kongo

Kabila stützt sich auf ausländische Truppen

Von Kurt Wagner, 24. August 2006

Zwei Wochen nach Schließung der Wahllokale stand bereits fest, dass die Wahl im Kongo von Manipulationen überschattet wurde.

Das Kongo-Abenteuer

Europa auf dem Weg zur Militärmacht

Von Andreas Reiss, 24. Juni 2003

Um den Zugang und die Vermarktung wertvoller Rohstoffe drehen sich die bewaffneten Auseinandersetzungen im Kongo.

Kongo-Friedensgespräche nach Kabilas Ermordung wiederaufgenommen

Von Chris Talbot, 2. März 2001

Seit im vergangenen Monat der Präsident der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Laurant Kabila, ermordet wurde, bemühen sich die Westmächte, seinen Sohn für ihre Friedensgespräche einzuspannen

Aufstand gegen Kabila in Ostkongo

Von Martin McLaughlin, 26. August 1998

Ein Aufstand rebellierender Soldaten, der am 3. August in den östlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo begann, hat weitere Teile des riesigen zentralafrikanischen Landes erfasst und droht auf Nachbarstaaten überzugreifen.