Weltwirtschaft

Großbritannien in der Double-Dip-Rezession

Von Robert Stevens, 31. Juli 2012

Großbritannien befindet sich zum zweiten Mal seit dem weltweiten Finanzzusammenbruch im Herbst 2008 offiziell in der Rezession.

Angst wegen spanischer Schuldenkrise:

Märkte fallen weltweit

Von Nick Beams, 25. Juli 2012

Neben der Krise in Spanien werden die Marktturbulenzen durch wachsende Anzeichen verstärkt, dass Griechenland schon bald aus der Eurozone ausgeschlossen werden könnte.

Weltwirtschaftskrise wirkt sich auf Deutschland aus

Von Elisabeth Zimmermann, 11. Juli 2012

In den vergangenen Wochen und Monaten häuften sich Insolvenzen, Betriebsschließungen und Arbeitsplatzabbau in Industrie und Dienstleistungsbereich.

Libor-Skandal entlarvt Manipulation von globalen Zinssätzen durch Banken

Von Barry Grey, 7. Juli 2012

Das kapitalistische Finanzsystem wird von seiner eigenen Kriminalität in den Abgrund gerissen. Es muss enteignet und als öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle neu aufgebaut werden.

Europäische Krise entfacht globale Rezession

Von Nick Beams, 6. Juli 2012

Die europäische Finanzkrise erzeugt einen Strudel, der den Rest der Weltwirtschaft in eine immer schlimmere Rezession zu reißen droht.

Nach Rücktritt von Barclays-Chef

16 Top-Banken am Skandal um Libor-Manipulationen beteiligt

Von Christopher Marsden und Julie Hyland, 5. Juli 2012

Der Libor-Skandal hat gezeigt, dass der Weltkapitalismus nicht als ein freier Markt funktioniert, sondern als manipulierter Markt, der von konkurrierenden Gruppen von Konzernen, Kartellen und milliardenschweren Spekulanten kontrolliert wird.

Deutschland nimmt vor EU-Gipfel harte Haltung ein

Von Stefan Steinberg, 30. Juni 2012

Kanzlerin Angela Merkel hat am Vorabend des zweitägigen EU-Gipfels in Brüssel, der am Donnerstag begonnen hat, Europa und Washington den Fehdehandschuh hingeworfen.

Die neue Aristokratie

Von Andre Damon, 29. Juni 2012

Während Regierungen in aller Welt Schulen schließen, Arbeiter entlassen, Gelder für Arme, Alte und Kranke kürzen, vermehrt die Finanzaristokratie, die die Welt regiert, ihren Wohlstand und ihren Reichtum.

Deutscher Finanzminister weist US-Präsidenten öffentlich zurecht

Von Stefan Steinberg, 29. Juni 2012

Am vergangenen Wochenende hat Außenminister Wolfgang Schäuble den amerikanischen Präsidenten Barack Obama deutlich in die Schranken gewiesen.

Die Welt gleitet in die Depression

Von Andre Damon, 23. Juni 2012

Die Ereignisse der vergangenen Monate unterstreichen, dass die Krise des Kapitalismus systemisch und nicht vorübergehender Natur ist und dass sie jedes Land der Welt betrifft.

Das G-20-Debakel in Mexiko

Von Nick Beams, 21. Juni 2012

Als die G-20 nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 zum weltweit führenden Wirtschaftsforum wurden, keimte die Hoffnung auf, sie könnten einen Mechanismus zur Überwindung der Finanzkrise entwickeln und die Weltwirtschaft wieder ins Gleichgewicht bringen.

Spanische Bankenkrise erschüttert weltweite Finanzmärkte

Von Andre Damon, 5. Juni 2012

Die Angst vor einem Zusammenbruch der Eurozone trieb Investoren am Mittwoch in sichere Anlagen. Als Folge davon sanken die Erträge für amerikanische Staatsanleihen auf den tiefsten Stand seit 1946.

Ein neues Stadium der weltweiten Krise

Von Andre Damon, 5. Juni 2012

Am Freitag wurde der amerikanische Arbeitsmarktbericht veröffentlicht; er zeigt, dass nur halb so viele neue Arbeitsplätze entstanden sind wie erwartet. Zuvor gab es die ganze Woche über schlechte Wirtschaftsnachrichten aus allen Teilen der Welt.

Finanzkrise verschärft sich:

Keine Einigung auf dem G-8-Gipfel

Von Nick Beams, 22. Mai 2012

Das Kommuniqué, das am Tag nach den Gesprächen auf dem Sommersitz des US-Präsidenten in Camp David veröffentlicht wurde, enthüllte jedoch, dass es keinerlei Krisenplan gibt, sondern nur den Beschluss, gute Miene zum immer böseren Spiel zu machen.

Europäische Wirtschaftskrise und militärische Spannungen überschatten G-8-Gipfel

Von Alex Lantier, 22. Mai 2012

Staatsoberhäupter aus Europa, den Vereinigten Staaten, Japan und Kanada traten am 18. Mai in Camp David in Maryland (USA) zu einem zweitägigen G-8-Gipfel zusammen. Am Tag darauf folgte in Chicago ein Nato-Gipfel.

Die Angst nimmt zu

Von Nick Beams, 19. Mai 2012

Neuwahlen in Griechenland, Bankenverstaatlichung in Spanien, riesige Spekulationsverluste bei JP Morgen - die Situation der Weltwirtschaft und die Lage des internationalen Finanzsystems werden mit jedem Tag bedrohlicher.

Das JP-Morgan-Debakel

Von Andre Damon und Barry Grey, 17. Mai 2012

Die Geschäftspraktiken der größten US-Bank widerlegen alle Behauptungen der US-Regierung, die Banken in die Schranken gewiesen zu haben.

JP Morgan Chase:

Zwei Milliarden Dollar Spekulationsverlust im Derivate-Bereich

Von Patrick Martin, 15. Mai 2012

Der gewaltige Verlust einer der größten US-Banken zeigt, dass sich an der Wall Street seit dem Crash von 2008 nichts geändert hat.

Der Betrug mit dem europäischen „Wachstumspakt“

Von Nick Beams, 10. Mai 2012

Das Hauptziel des Paktes ist die Schaffung von profitableren Bedingungen für Unternehmen, vor allem durch Reallohnsenkungen und verschlechterte Arbeitsbedingungen.

Langsames Wachstum in den USA verstärkt weltweite Wirtschaftskrise

Von Patrick Martin, 2. Mai 2012

Da das Bruttoinlandsprodukt der USA nur um 2,2 Prozent gestiegen ist, werden die Beschäftigungszahlen stagnieren.

China vergrößert Schwankungsbreite des Yuan

Von John Chan, 26. April 2012

Zwanzig Jahre war der Yuan an den Dollar gebunden. Jetzt stellt die chinesische Elite fest, dass es keinen schnellen Weg zur Lösung der ökonomischen Gegensätze gibt.

IWF besteht auf Verschärfung des Sparkurses

Von Nick Beams, 20. April 2012

Zwei neue Berichte des IWF fordern, dass die Sparpolitik, durch die der Lebensstandard der Arbeiterklasse gesenkt wird, verstärkt werden muss, während die Regierungen auch weiterhin Milliarden an die Banken verteilen.

Globale Rezession:

Finanzielle Turbulenzen nehmen zu

Von Nick Beams, 18. April 2012

Der Aufschwung an den internationalen Aktienmärkten im ersten Quartal dieses Jahres ist kein Zeichen wirtschaftlicher Gesundung, sondern birgt für den Weltkapitalismus neue Gefahren.

Was steckt hinter den weltweit steigenden Aktienkursen?

Von Andre Damon und Barry Grey, 3. April 2012

Der derzeitige Boom auf den Aktienmärkten findet vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Niedergangs in Europa, sinkenden Wachstumsraten in China und Indien und geringem Wachstum des amerikanischen Bruttoinlandsproduktes statt.

Die griechische Krise ist erst der Anfang

Von Nick Beams, 20. März 2012

Das 130 Milliarden Euro schwere Paket, auf das sich die europäischen Finanzminister letzte Woche geeinigt haben, rettet nicht Griechenland, sondern die Banken und Finanzinstitute, die Geld in griechische Anleihen gesteckt haben.

Weltbank fordert weitere kapitalistische Marktreformen in China

Von John Chan, 9. März 2012

Die Empfehlungen der Bank laufen auf eine Umstrukturierung im Interesse des westlichen Finanzkapitals und der Konzerne hinaus.

Keine Entscheidung über Erhöhung der europäischen Rettungsfonds bei G-20-Treffen

Von Barry Grey, 29. Februar 2012

Die G-20 konnten sich nicht über die Forderung der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds einigen, die Mittel des Rettungsfonds für die europäische Staatsschuldenkrise zu verdoppeln.

Hypothekenkrise:

Amnestie für Wall Street

Von Barry Grey, 15. Februar 2012

Letzte Woche gab die Obama-Regierung ihr jüngstes Geschenk an die Wall Street bekannt. Sie hat sich mit den Banken darauf geeinigt, offensichtlichen Rechtsbruch großer Banken im Rahmen der Hypothekenkrise nicht weiter zu verfolgen.

Athen: Zahlungsausfall rückt näher

Warnungen vor “sozialer Explosion” in Griechenland

Von Nick Beams, 7. Februar 2012

Die von der Troika verlangten Zugeständnisse treiben griechische Politiker zu-nehmend in die Enge und stellen sie vor die Alternative: Volksaufstand oder Staatsbankrott.

Europäische Zentralbank wendet freien Fall des globalen Finanzsystems ab

Von Nick Beams, 1. Februar 2012

Wenn die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember nicht massiv Liquidität in das Finanzsystem gepumpt hätte, hätten die europäischen Finanzmärkte völlig einfrieren und eine globale Kreditklemme auslösen können.

Weltwirtschaftsforum in Davos überschattet von wachsenden sozialen Kämpfen

Von Nick Beams, 31. Januar 2012

Mit dem Wiederauftauchen der internationalen Arbeiterklasse, der ägyptischen Revolution und den fortdauernden sozialen Kämpfen auf der ganzen Welt ist eine neuer Faktor ins Spiel gekommen.

IWF warnt vor globaler Rezession

Von Nick Beams, 31. Januar 2012

Nach Weltbank und Vereinten Nationen warnt nun auch der IWF vor den Risiken der Eurokrise und gibt indirekt zu: Das europäische Finanzsystem steht auf Messers Schneide.

Weltwirtschaft vor weiterem Abschwung

Von Nick Beams, 21. Januar 2012

Die Weltbank hat einen düsteren Ausblick für die Entwicklung der Weltwirtschaft veröffentlicht und fürchtet eine schlimmere Krise als nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers 2008.

Europa 2012:

Auf dem Weg in die Rezession

Von Stefan Steinberg, 5. Januar 2012

Während Sparmaßnahmen die Wirtschaft abwürgen, fordert Europas Finanzelite von der arbeitenden Bevölkerung, den Gürtel noch enger zu schnallen.

Zentralbanken versuchen globale Kernschmelze zu vermeiden

Von Nick Beams, 2. Dezember 2011

In Finanzkreisen geht die Angst um, die Eurokrise könnte eine Kernschmelze des globalen Finanzsystems auslösen.

Die Verschärfung der Eurokrise: Warnungen vor einer Depression

Von Nick Beams, 1. Dezember 2011

Die Finanzminister der Eurozone haben auf ihrem Treffen in Brüssel wieder kein Mittel zur Lösung der Eurokrise gefunden, obwohl das Zerbrechen der Einheitswährung für die europäische und die Weltwirtschaft katastrophale Konsequenzen hätte.

Eurozone und Weltwirtschaft im Abschwung

Von Andre Damon, 25. November 2011

Die Zinsen für Staatsanleihen schossen am Mittwoch in Europa in die Höhe, nachdem eine Auktion deutscher Anleihen gescheitert war. Jüngste Zahlen weisen auf eine neue globale Rezession hin.

Finanzmärkte setzen Offensive gegen Eurozonenländer fort

Von Stefan Steinberg, 19. November 2011

Obwohl die bisherigen Sozialkürzungen Europa in die Rezession getrieben haben, verlangen die Banken und Finanzmärkte weitere Kürzungsmaßnahmen.

Nach dem Scheitern des G-20-Gipfels: Die Eurokrise verschärft sich

Von Nick Beams, 10. November 2011

Die Unfähigkeit der Länder der Eurozone, die Krise zu lösen, ist nicht das Ergebnis einer falschen Politik, sondern liegt in den objektiven und unlösbaren Widersprüchen des europäischen und des Weltkapitalismus begründet.

Griechenland und die Diktatur der Finanzmärkte

Von Peter Schwarz, 9. November 2011

Das alte Athen gilt als Wiege der europäischen Demokratie. Das moderne Athen droht zu ihrem Grab zu werden.

Die Pleite von MF Global, die Demokraten und die Wall Street

Von Barry Grey, 9. November 2011

Durch die Pleite des amerikanischen Finanzunternehmens MF Global letzte Woche gerieten die parasitären Spekulationen und die offene Kriminalität des amerikanischen Finanzsystems ins Rampenlicht.

Nach dem G-20-Gipfel: Die weltweite Rezession rückt näher

Von Nick Beams, 8. November 2011

Das G-20-Treffen in Cannes hat einmal mehr die tiefen Gräben in der Weltwirtschaft und die Unfähigkeit der herrschenden Eliten gezeigt, die Probleme auch nur in Angriff zu nehmen.

US- Finanzhändler stürzt über Eurozonenkrise

Von Nick Beams, 3. November 2011

Der Bankrott von MF Global ist der siebtgrößte Bankrott in der Konzerngeschichte der USA und der größte seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008.

China: Schwächeres Wirtschaftswachstum lässt Kreditkrise befürchten

Von Nick Beams, 25. Oktober 2011

Die jüngsten Wachstumszahlen zeigen, dass der chinesische Aufschwung an sein Ende kommen könnte. Chinas Wirtschaft ist alles andere als der dringend benötigte Impuls für die Weltwirtschaft.

G20-Treffen: Optimistische Erklärungen verbergen tiefe Spaltungen

Von Nick Beams, 19. Oktober 2011

In den zweieinhalb Jahren seit dem G-20-Gipfel im April 2009 hat die Entwicklung der Wirtschaftskrise die inhärenten Konflikte zwischen den kapitalistischen Mächten noch vergrößert.

Die politische Ökonomie der “quantitativen Lockerung”

Von Nick Beams, 18. Oktober 2011

Quantitative Lockerung stützt nicht die wirtschaftliche Erholung, sondern liefert der parasitären Spekulation, die der Auslöser der Finanzkrise war, weiteres Futter.

Wirtschaftskrise verstärkt weltweite Spannungen

Von Nick Beams, 11. Oktober 2011

Die Agenda der herrschenden Klassen steht bereits fest: Unterdrückung der Arbeiterklasse, Rücknahme der Zugeständnisse, die sie im 20. Jahrhundert gemacht haben, Handels- und Währungskriege und letzten Endes militärische Konflikte.

Antichinesische Propaganda erhöht Kriegsgefahr

Von Patrick Martin, 8. Oktober 2011

Der US-Senat will ein Gesetz verabschieden, das zu einem Handelskrieg zwischen den USA und China führen würde.

Sozialismus und die Weltwirtschaftskrise

Von Stefan Steinberg und Barry Grey, 7. Oktober 2011

Drei Jahre nach Beginn der schwersten Weltwirtschaftskrise seit den 1930er Jahren brechen die Aktienmärkte der Welt wieder ein und das kapitalistische System stürzt in die Depression.

Angst vor Rezession lässt Börsenkurse abstürzen

Von Christoph Dreier, 5. Oktober 2011

Angesichts der drohenden Insolvenz Griechenlands und der Angst vor einer Rezession dies- wie jenseits des Atlantiks, fielen die Leitindizes der Weltfinanzmärkte am Dienstag deutlich ab und verlor der Euro an Wert.

Eurokrise: Großmächte planen neue Banken-Bailouts

Von Stefan Steinberg, 29. September 2011

In Erwartung der kommenden Rezession planen Regierungen auf beiden Seiten des Atlantiks neue Rettungspläne für ihre Banken.

IWF- und Weltbank-Treffen:

Das Gespenst weltweiter Depression geht um

Von Barry Grey, 27. September 2011

Drei Jahre nach dem Börsencrash von 2008 erscheinen Zentralbankchefs und Ökonomen beim jährlichen IWF- und Weltbank-Treffen verwirrt und besorgt. Die Krise gerät mehr und mehr außer Kontrolle.

Aktienkurse fallen, während Europa in die Rezession stürzt

Von Stefan Steinberg, 24. September 2011

Am Donnerstag fielen die europäischen Aktienkurse aufgrund von Meldungen, die darauf schließen lassen, dass Europa und die USA in die Rezession stürzen, und sich das Wachstum der asiatischen Märkte verlangsamt.

Griechenland wird gefleddert

Von Barry Grey, 21. September 2011

Im Auftrag der internationalen Banken verlangen Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfond, dass die griechische Arbeiterklasse den Gürtel noch enger schnallen soll.

Warnung vor Griechenland-Pleite lässt Aktienmärkte einbrechen

Von Barry Grey, 15. September 2011

Die Nachricht eines möglichen Staatsbankrotts von Griechenland verschärfte am Montag die Krise des Euro und des gesamten europäischen Bankensektors.

Wachsende Konflikte über Eurokrise

Von Peter Schwarz, 9. September 2011

Die führenden Politiker und Ökonomen sind in der Frage völlig gespalten, was gegen eine weltweite Rezession unternommen werden soll. Die Krise ist vollständig außer Kontrolle geraten.

Die kapitalistische Krise und die Perspektiven der Jugend

Von Andre Damon, 1. September 2011

Obwohl sich die Wirtschaft angeblich erholt haben soll, wütet die Massenarbeitslosigkeit besonders unter Jugendlichen in unverminderter Heftigkeit. Die Bedingungen, vor denen die Jugend heute steht, verurteilen das kapitalistische System.

IWF-Chefin warnt vor erneutem Finanzzusammenbruch

Von Barry Grey, 31. August 2011

Am Samstag warnte die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, vor einer neuen globalen Finanzkrise.

Joe Bidens Chinabesuch beleuchtet Niedergang Amerikas

Von John Chan, 25. August 2011

Nie zuvor in der modernen Geschichte sah sich ein führender US-Diplomat je gezwungen, die Zuverlässigkeit amerikanischer Staatspapiere einem Gläubiger gegenüber derart anzupreisen.

Wirtschaftskrise außer Kontrolle

Von Peter Schwarz, 20. August 2011

Nicht eine bürgerliche Regierung oder Partei tritt den unersättlichen Ansprüchen der Finanzmärkte entgegen.

Schlechte Konjunkturdaten aus Amerika und Angst vor europäischer Bankenkrise

Weltweite Kurseinbrüche

Von Andre Damon, 20. August 2011

Erneut brechen die Börsenkurse ein, nachdem schlechte Konjunkturzahlen aus den USA mit den Befürchtungen wegen der europäischen Bankenkrise zusammentreffen.

Niedriges deutsches Bruttosozialprodukt veranschaulicht Niedergang der Weltwirtschaft

Von Barry Grey, 18. August 2011

Das deutsche Wirtschaftswachstum ist im zweiten Quartal dieses Jahres nahezu zum Stillstand gekommen. Es war der hauptsächliche Motor für das jüngste Wirtschaftswachstum der Europäischen Union.

China kann Weltwirtschaft nicht retten

Von John Chan, 17. August 2011

2008 haben Chinas Konjunkturmaßnahmen einen globalen Wirtschaftsimpuls erzeugt. Aber heute kann ein chinesischer Investitionsschub den Weltkapitalismus nicht retten, sondern höchstens Chinas eigene Wirtschaft in die Krise stürzen.

Als die USA nicht mehr zahlen konnten: Vierzig Jahre nach dem Zusammenbruch der Bretton-Woods-Vereinbarung

Von Nick Beams, 16. August 2011

Vor vierzig Jahren kündigten die USA einseitig das Bretton-Woods-Abkommen von 1944 auf. Damit zerstörten sie die Grundlage, die nach dem zweiten Weltkrieg ein Wiederaufleben von Welthandel und internationalen Investitionen ermöglicht hatte.

Ein Wendepunkt in der Krise des Weltkapitalismus

Von Nick Beams, 12. August 2011

Es gibt kein Mittel der Wirtschaftspolitik und keine Regulierungsmechanismen, die die gegenwärtige Krise lösen könnten. Die historische Erfahrung deutet auf eine Rückkehr – in noch explosiverer Form – zu den Bedingungen der 1930er Jahre.

Italien reagiert auf Börsenpanik mit noch stärkeren Kürzungen

Von Marc Wells, 12. August 2011

Auf den Börsencrash vom vergangenen Donnerstag und die Forderungen der Rating-Agenturen reagieren sowohl die Regierung als auch die Opposition mit massiven Angriffen auf die italienische Arbeiterklasse.

Der Börsenkrach und der Ruf nach einer starken Regierung

Von Peter Schwarz, 10. August 2011

Wahlen, Parlamentsdebatten und andere demokratische Gepflogenheiten vertragen sich nach Ansicht vieler Pressekommentare nicht mit den harten Maßnahmen, die angesichts der Krise notwendig sind.

Größter weltweiter Kurssturz seit 2008

Von Andre Damon, 10. August 2011

Der Börsenabsturz vom Montag widerlegt endgültig die Behauptung, die im Jahr 2008 ausgebrochene Krise sei nur eine vorübergehende gewesen.

USA verlieren ihr Top-Rating

Von Grey Barry, 9. August 2011

Die beispiellose Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA markiert einen Wendepunkt in der Krise des amerikanischen und des weltweiten Kapitalismus.

Börsenpanik vertieft Eurokrise

Von Peter Schwarz, 6. August 2011

Europa bietet das Bild eines Kontinents, dessen Regierungen gelähmt und tief zerstritten sind und von den Finanzmärkten ohnmächtig vor sich her getrieben werden.

Finanzmärkte brechen aus Angst vor neuer Rezession ein

Von Alex Lantier, 6. August 2011

Gestern brachen die Aktienmärkte in Europa und den Vereinigten Staaten aufgrund der wachsenden Furcht vor einem weiteren Abschwung der Weltwirtschaft und einer großen Schuldenkrise in Europa ein.

Eurozone gerät außer Kontrolle

Von Stefan Steinberg, 15. Juli 2011

Zwischen den Mitgliedern der so genannten Troika und zwischen einzelnen europäischen Ländern entwickeln sich scharfe Differenzen über den Weg, einen Zusammenbruch der Eurozone zu verhindern.

Chinas Schuldenberg

Von John Chan, 13. Juli 2011

China ist keine neue Quelle der Stärke für den Weltkapitalismus – es ist ein wirtschaftlicher Riese auf tönernen Füßen.

Die New York Times und die Unschuldsvermutung

Von Tom Carter, 12. Juli 2011

Nach dem Scheitern der Anklage gegen den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn führt die New York Times ein Rückzugsgefecht, um das Vorgehen des Staatsanwalts Cyrus Vances zu verteidigen.

Banken sichern ihre eigenen Zinsgewinne auf Griechenlands Kosten

Von Stefan Steinberg, 5. Juli 2011

Der französische Plan die Laufzeit für die griechischen Schulden zu verlängern, sollte rechtzeitig ein Signal an die Finanzmärkte senden und die Debatte im griechischen Parlament über neue Kürzungsmaßnahmen beeinflussen.

Warnungen von der „Zentralbank der Banken“

Von Nick Beams, 29. Juni 2011

Der Fäulnisprozess im Zentrum des globalen Finanzsystems schreitet unaufhaltsam voran. Diese Schlussfolgerung ergibt sich aus Jahresbericht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

Griechenland: Die Diktatur des Finanzkapitals

Von Nick Beams, 23. Juni 2011

Der Internationalen Währungsfonds fordert diktatorisch, vor der Freigabe der letzten Tranche des gegenwärtigen griechischen Rettungspakets in Höhe von zwölf Milliarden Euro noch härtere Sparmaßnahmen durchzusetzen

USA nutzen Rücktritt von Strauss-Kahn, um die Bedingungen des Rettungsplans für Griechenland zu diktieren

Von Stefan Steinberg, 21. Juni 2011

Die US-Regierung nutzte die „günstige Gelegenheit“ der Verhaftung und des Rücktritts von Dominique Strauss-Kahn, um ihren Mann John Lipsky zum Chef des IWF zu machen und die Bedingungen für die Rettung Griechenlands zu diktieren.

Krise in Griechenland führt zu weltweitem Absturz der Märkte

Von Stefan Steinberg, 18. Juni 2011

Die meisten Kommentatoren stimmen überein, dass ein Kompromiss zwischen Berlin und Paris Griechenland nur eine Atempause verschaffen würde und den Staatsbankrott, der zu einer neuen europäischen und internationalen Finanzkrise führen wird, nur hinausschiebt.

Weltbank sagt Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums voraus

Von Barry Grey, 10. Juni 2011

Am Dienstag veröffentlichte die Weltbank ihren jüngsten Bericht über die weltweiten Wirtschaftsaussichten, in dem sie für dieses und nächstes Jahr ein langsameres Wirtschaftswachstum vorhersagte.

UN-Bericht warnt vor „Zusammenbruch“ des Dollars

Von Andre Damon, 3. Juni 2011

Über der Weltwirtschaft “schwebt die Gefahr eines Zusammenbruchs des Dollars”. Weitere Gefahren sind die steigenden Warenpreise, eine weiterhin hohe Arbeitslosigkeit und drohende Staatsbankrotte.

G-8-Treffen: Trotz Meinungsverschiedenheiten Einigkeit über Sparprogramme und Krieg

Von Stefan Steinberg, 31. Mai 2011

Zum Abschluss ihres zweitägigen Gipfels verlangten die G-8-Führer eine Intensivierung der Sparprogramme in aller Welt. Außerdem beteuerten sie erneut ihre Entschlossenheit, unkooperative Regimes gewaltsam zu stürzen.

G-8-Gipfel: Großmächte diskutieren, wie der „Arabische Frühling“ eingedämmt werden kann

Von Bill Van Auken, 28. Mai 2011

Das zweitägige Treffen findet im Schatten der sich verschärfenden weltweiten Krise des Kapitalismus statt, darunter die europäische Schuldenkrise und die immer weiter steigende Staatsverschuldung der USA, die mittlerweile die 14-Billionen-Marke überschritten hat.

Hintergrund des Kampfs um den neuen IWF-Chef

Von Nick Beams, 24. Mai 2011

Inmitten der Krise um Strauss-Kahn weist ein Bericht der Weltbank auf tiefe Veränderungen in der Struktur des Weltkapitalismus hin. Dem Konflikt um die Nachfolge des IWF-Chefs werden viele andere folgen.

Die amerikanische „Linke“ und die Affäre Strauss-Kahn

Von David Walsh, 24. Mai 2011

The Nation und ISO unterstützen Kampagne gegen Dominique Strauss-Kahn.

Weltweites Finanzchaos: Eine deutliche Warnung

Von Nick Beams, 18. Mai 2011

Keiner der grundlegenden Widersprüche, die zur globalen Finanzkrise vom September 2008 führten, ist gelöst.

Keine Aussicht auf globale “Wirtschaftserholung“

Von Nick Beams, 10. Mai 2011

Neueste statistische Zahlen aus Großbritannien und den USA zerstören jegliche Hoffnung, die Weltwirtschaft könne sich nach der globalen Finanzkrise „erholen“.

Deutsche Bank weist zweithöchsten Quartalsgewinn aus

Von Stefan Steinberg, 4. Mai 2011

Drei Jahre später sind einige der ganz großen für den Finanzkrach verantwortlichen Spieler, darunter die Deutsche Bank, größer und mächtiger als je zuvor.

Fragezeichen über der Rolle des US-Dollar

Von Nick Beams, 26. April 2011

Die Sorge um die Rolle des US-Dollar nimmt zu. Die Globale Finanzkrise ist nicht gelöst, sie hat nur ihre Erscheinung geändert.

Wirtschaftsgipfel von Großmachtrivalitäten und Klassenkämpfen überschattet

Von Nick Beams, 21. April 2011

Auch wenn es keine ausdrückliche Kritik an einzelnen Ländern in den Kommuniques der Veranstaltungen gab, musste man doch nicht tief graben, um auf bedeutende Meinungsunterschiede zu stoßen.

BRICS-Gipfel verurteilt „Gewaltanwendung“ gegen Libyen

Von John Chan, 20. April 2011

Die Forderung der BRICS-Gruppe an die Westmächte, den “aufstrebenden Wirtschaften” mehr Raum zu geben, zeugt von globaler wirtschaftlicher Veränderung.

IWF-Bericht deutet auf globale wirtschaftliche Unsicherheit

Von Nick Beams, 15. April 2011

Zwei Jahre nach dem Beginn der angeblichen Erholung ist keiner der zugrundeliegenden Widersprüche, die die schwerste Wirtschafts- und Finanzkrise seit der Großen Depression verursacht haben, aufgelöst.

Portugal-Rettung: Eurokrise verschärft sich

Von Nick Beams, 12. April 2011

Das portugiesische Rettungspaket wird um die achtzig Milliarden Euro umfassen. Wie schon bei Griechenland und Irland besteht der wirkliche Zweck darin, die europäischen Banken zu stützen, indem der Lebensstandard der Arbeiterklasse abgesenkt wird.

Portugal beantragt Rettung durch EU und IWF

Von Stefan Steinberg, 9. April 2011

Portugal, das dritte Land, das die Europäische Union und den Internationalen Währungsfonds um einen Kredit des europäischen Finanzstabilitätsfonds (EFSF) gebeten hat, hat damit eine neue Eskalation der Eurokrise herbeigeführt.

Der Krieg gegen Libyen: ein neuer Ausbruch imperialistischer Rivalität

Von Nick Beams, 6. April 2011

Noch nie in der jüngeren Geschichte wurde der Kampf um die gegensätzlichen Interessen der imperialistischen Mächte so offen ausgetragen wie jetzt, im Krieg gegen Libyen.

Die Katastrophe in Japan verschärft die globalen Widersprüche

Von Nick Beams, 19. März 2011

Das katastrophale Erdbeben in Japan könnte leicht zum Katalysator eines neuen Stadiums im globalen Zusammenbruch der Finanzmärkte werden, der mit dem Zusammenbruch der Lehman Brothers 2008 begann.

Aktienmärkte verlieren nach Katastrophe in Japan

Von Nick Beams, 17. März 2011

Die japanischen Aktienmärkte haben im Gefolge des Erdbebens, des Tsunamis und der Nuklearkatastrophe ihre schwersten Verluste seit dem weltweiten Aktiencrash vom Oktober 1987 hinnehmen müssen.

Globale Kräfte treiben Aufstände im Nahen Osten an

Von Nick Beams, 8. März 2011

Die Geschwindigkeit der Ereignisse im Nahen Osten ist letzten Endes das Ergebnis tiefgreifender Prozesse in der Weltwirtschaft, die weltweit wirksam sind.

Unruhen in Nordafrika und Nahost treiben Ölpreis hoch und Aktien in den Keller

Von Barry Grey, 24. Februar 2011

Aktienwerte fallen weltweit auf breiter Front, und der Rohölpreis zieht an. Die sozialen Unruhen in Libyen beeinträchtigen den Ölexport. Proteste breiten sich aus Bahrain und dem Jemen nach Saudi-Arabien aus.

Banker geben in Davos wieder den Ton an

Von Nick Beams, 2. Februar 2011

2009 glänzten sie durch Abwesenheit, im Jahr drauf hielten sie sich bedeckt. Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos feierten die Banker ihr Comeback.